Peter Ritter neuer Präsident von Special Olympics Österreich

Bereits im letzten Jahr wurde bei Special Olympics Österreich ein wichtiger, professioneller Schritt, in die Zukunft gesetzt: Mit der Veranstaltungs GmbH, einer 100%
Tochter von SOÖ, wurde eine eigene Gesellschaft gegründet, die sich in Zukunft um die Austragung der kommenden Nationalen Sommerspiele (Juni 2022 im Burgenland) und
Winterspiele (2024 in der Steiermark) kümmert. Als Geschäftsführer wurde Präsident Jürgen Winter bestellt.

In der letzten SOÖ-Vorstandssitzung wurde ein weiterer Schritt beschlossen: Winter wird sein Präsidentenamt ruhend legen, um sich als Geschäftsführer der GmbH voll und ganz
auf die Organisation der kommenden Spiele im Burgenland und in der Steiermark zu konzentrieren: „Wir haben in den nächsten 15 Monaten einen enorm hohen
Arbeitsaufwand zu erledigen. Die Zeit bis zu den Spielen 2022 im Burgenland ist sehr kurz, daher gilt es jetzt, alle Kraft und Energie in die Vorbereitung der Nationalen
Sommerspiele zu setzen.“ Winter hat sich für die Organisation des Großevents – im Burgenland werden rund 2.000 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Österreich erwartet –
mit Birgit Morelli eine erfahrene Sportmanagerin an Bord geholt. Die Kärntnerin war nicht nur bei den Special Olympics World Winter Games 2017 in der Steiermark für das
Marketing verantwortlich, sondern auch OK-Chefin für die Nationalen Spiele 2014 in Klagenfurt bzw. 2020 in Villach. „Klar ist, dass ich deswegen mein Amt als Präsident
niederlege. Für meine Nachfolge habe ich eine erfahrene und anerkannte Persönlichkeit dem SOÖ-Vorstand vorgeschlagen“, so Winter weiter. Das Präsidentenamt übernimmt sein bisheriger „Vize“ Peter Ritter.

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Schladminger Flutlichtspektakel problemlos abgelaufen

Die Fernsehbilder, die aus Schladming beim diesjährigen Nightrace am 26. Jänner 2021 um die Welt gingen, hätten schöner nicht sein können. Perfekte Abläufe, eine pickelharte Piste, dichter Schneefall, keine Pannen – da kann man nur zufrieden sein, wenngleich das sonst in Massen anwesende Publikum fehlte. Der bunte Weltcuptross erlebte die übliche Gastfreundschaft, Sportler, Betreuer und Presseleute fanden optimale Bedingungen wie immer vor.

Und es gab einen großen Sieger: Marco Schwarz vollzog die Entwicklung vom Podest- zum Siegfahrer. Das dort, wo er die Ski-Handelsschule – jetzt Ski Akademie Schladming besuchte und sein Weg eigentlich angefangen hat. Er sprach von vielen schönen Erinnerungen. Natürlich wäre es auch für ihn noch um einiges cooler gewesen, wenn 40.000 Zuschauer am Pistenrand gestanden wären und ihn lautstark ins Ziel geschrien hätten. Auf den Plätzen folgten die französischen Slalomartisten Clement Noel und Alexis Pinturault. Bitter war es für die Österreicher Manuel Feller und Michael Matt, die beide im zweiten Durchgang ausgeschieden sind.

Ein Bravo den Veranstaltern, wenngleich bei WSV-Obmann Mag. Hans Grogl auch ein bißchen Wehmut durchklang, fehlen doch die Einnahmen aus dem Rennen, mit dem in erster Linie der Skinachwuchs gefördert wird. Beim 24. Nightrace bleibt damit unterm Strich ein riesengroßer Wermutstropfen. Und das nicht nur für den Sport, sondern auch die Wirtschaft. Der Direktumsatz beim Rennen beträgt normalerweise bis zu 15 Millionen Euro – heuer steht hier mehr oder weniger eine Null. Es fehlen die Nächtigungen und damit auch die Einnahmen bei den Hotels, Gaststätten, Cafes und sonstigen Anbietern während eines solchen Rennens. Stark waren einmal mehr die TV-Quoten mit bis zu 1,731 Millionen Skifans, die im Fernsehen den Triumpf von Marco Schwarz mitverfolgten.

Schladming: Saisonstart mit zwei neuen Seilbahnen


1 2 Sesselbahnen neu
Bildtext: Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl überzeugte sich von den neuen Sesselbahnen. (v.l.n.r. Planai-GF Georg Bliem, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Bürgermeister Hermann Trinker, Reiteralm-GF Daniel Berchthaller).Bildkennung: © Harald Steiner

Die Schladminger 4-Berge-Skischaukel startete am 24. Dezember mit zwei neuen Sesselbahnen in die Wintersaison 2020/21: Auf der Planai wurde mit der neuen 8er-Lärchkogelbahn die leistungsstärkste Sesselbahn der Steiermark errichtet. Die neue 6er-Sesselbahn Schoberbahn auf der Reiteralm bietet noch mehr Komfort und Qualität für die Gäste und zusätzlich wurde das Skigebiet im östlichen Bereich mit einer breiten und leichten, somit perfekten Familienabfahrt erweitert.

„Mit den beiden Sesselbahnen und der Pisten-Erweiterung auf der Reiteralm setzt die 4-Berge-Skischaukel einmal mehr neue Maßstäbe für ihre Gäste. Diese Investitionen festigen auch unsere Spitzenposition innerhalb der österreichischen Skigebiete. Die Teams auf der Planai und der Reiteralm haben in den vergangenen Wochen hervorragende Arbeit geleistet und sind vorbereitet, um ihren Gästen auch in den kommenden Monaten ein sicheres Urlaubserlebnis zu bieten“, so Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

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Stopp dem Wettrüsten in den Alpen

Eine große Mehrheit der Österreicherinnen undÖsterreich lehnen den weiteren Ausbau von Ski-Infrastruktur in den Alpen ab. „Alpen sind kein Privatbesitz, und auch nicht zur Profitgewinnung da. Das exzessive Wettrüsten in den Alpen muss
aufhören, die Tourismuswirtschaft muss umdenken und stattdessen auf Qualität statt Quantität setzen“, forderte kürzlich die Tourismussprecherin der Grünen, Barbara Neßler, anlässlich einer vom WWF präsentierten Umfrage. Demnach sprechen sich 87 Prozent der Österreicher*innen gegen einen weiteren Ausbau von Ski-Gebieten in bislang unverbauten Bergregionen aus und 64 Prozent sind generell für den Ausbaustopp von Seilbahnen.

Die Bevölkerung, vor allem in Vorarlberg, Tirol und Salzburg hat den Wachstumswahn lange mitgetragen. Mittlerweile leidet sie aber zum Teil unter den Auswüchsen des Tourismus. Einheitliche Chaletdörfer, Verkehrschaos, überteuerte Wohnungspreise, Ballermann in den Alpen – fernab von dem, was einmal Urlaub in den Bergen war. Er hat sich zu einem Gegenpol zur einheimischen Bevölkerung entwickelt und das wird von einem Großteil der Menschen nicht mehr goutiert.

Wenn wir aus der Corona-Krise etwas mitnehmen wollen, dann ist es die Erkenntnis, dass unser Wintertourismus langfristig nur funktionieren wird, wenn die Natur nicht darunter leidet, die
Bevölkerung davon profitiert und Wertschöpfung durch Qualität erzielt wird, die nicht gegen die Natur arbeitet, sondern in Respekt vor ihr.

Planai & Hochwurzen mehrfach ausgezeichnet

1Auszeichnungen für Planai Bahnen (c) Planai Bahnen Das Team der Planai-Hochwurzen-Bahnen freut sich über acht Auszeichnungen. Bildkennung: © Planai-Bahnen

Die erfolgreichen Qualitäts-Checks des internationalen Skiareatests sind in den letzten Jahren zu einem fixen Gradmesser für die Seilbahnwirtschaft im Alpenraum geworden. Bei der Preisverleihung in der Glasbläserei Kisslinger in Rattenberg (Tirol) wurden die Planai-Hochwurzen-Bahnen zum „Aufsteiger des Jahres 2020“ gekürt. Geschäftsführer Dir. Georg Bliem nahm den Award für das „Beste Seilbahn-Management“ entgegen und zeigte sich erfreut: „Diese Auszeichnungen sind eine großartige Bestätigung unseres Angebotes und der hohen Dienstleistungsqualität. Viele Projekte tragen die Handschrift meiner Kollegen und Kolleginnen und dafür ein Danke an das gesamte Team. Herzliche Gratulation auch an unsere Seilbahnkollegen von der Reiteralm und vom Kreischberg, die heute auch ausgezeichnet wurden“. Für das „Beste Marketing“ erhielt Marketingleiter Markus Zeiringer die Prämierung in Gold. Auch das Kassateam wurde für ihre Freundlichkeit mit einem Award belohnt. Außerdem wurden die Planai-Bahnen in den Kategorien „Sicherheitstrophy“ und „Beste Kinderangebote“ geehrt. Als Krönung gab es für die Planai und Hochwurzen das „Internationale Pistengütesiegel“ sowie das „Internationale Rodelbahngütesiegel“ in Gold.

Schladming-Dachstein: “Almkulinarik by Richard Rauch"

Almkulinarik by Richard Rauch Foto Martin Huber

Der Tourismus läuft wieder Schritt für Schritt an und mit dem nahendenSommer erreichen auch heuer wieder besondere kulinarische Hochgenüsse die Berge der Urlaubsregion Schladming-Dachstein. Der aus der deutschen TV-Kochsendung “Küchenschlacht” und aus der täglichen ORF-Sendung „Schmeckt perfekt“ bekannte Starkoch Richard Rauch bringt erneut sein außergewöhnliches Projekt in die Steiermark: Unter dem Titel “Almkulinarik by Richard Rauch” wird auf 14 ausgewählten Hütten entlang der genussvollen Wanderwege und Bikerouten der Region Schladming-Dachstein je ein
speziell interpretiertes Gericht serviert. Rauch wurde im Vorjahr vom Restaurantführer “Gault Millau” mit einer vierten Haube ausgezeichnet.

Alle Infos und Gerichte online auf www.schladming-dachstein.at/almkulinarik

Grünes Herz pocht im Sommer rot-weiß-rot

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Ab Ende Mai startet Steiermark Tourismus eine große Urlaubskampagne in mehreren Wellen. Unter dem Titel „Entdecke die Steiermark“ wird online, im Print sowie im Fernsehen für Sommerurlaub im Grünen Herz Österreichs geworben. Möglich gemacht wird dieser umfassende Auftritt durch einen Schulterschluss des Tourismusressorts, aller steirischen Tourismusregionalverbände und Steiermark Tourismus.

„Nach den vergangenen beiden sehr schwierigen Monaten für den Tourismus ist die Erleichterung groß, dass die Gastronomie ab 15. Mai sowie Hotels, Freizeitbetriebe und Seilbahnen ab 29. Mai wieder öffnen können. Die heimischen Tourismusunternehmen unternehmen derzeit enorme Anstrengungen, um sämtliche Hygiene- und Schutzvorschriften einzuhalten, ihren Gästen aber dennoch ein angenehmes Urlaubserlebnis bieten zu können. In Verbindung mit unserem vielfältigen Angebot und der Gastfreundschaft der steirischen Touristikerinnen und Touristiker sind wir damit auf die Wiederöffnung gut vorbereitet. Jetzt geht es darum, die Vorzüge des Urlaubslandes Steiermark besonders ins Bewusstsein der Österreicherinnen und Österreicher zu rücken und damit den steirischen Tourismus im heurigen Sommer wieder in die Gänge zu bringen“, so Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

„Um den österreichischen Gast, der die Steiermark sehr gut oder noch gar nicht kennt, von den Vorzügen des Grünen Herzes zu überzeugen, bündelt die Steiermark die  Pluspunkte unter den Bereichen Natur & Bewegung & Wasser, Kultur und kulinarischer Genuss“, freut sich Erich Neuhold, Geschäftsführer von Steiermark Tourismus. „Unser Ziel ist es, das konkrete Interesse an einer Region bzw. deren Betrieben auf so vielen Kanälen wie möglich zu wecken, damit der Sommerurlaub gebucht wird..

Superfood Wildbret

Hirsch

Zum Herbst gehört das Wildbret. Jetzt starten überall die Wildwochen in der Gastronomie und verwöhnen mit kulinarischen Genüssen aus dem Wald.

Für die Salzburger und steirischen Jägerinnen und Jäger ist Wildbret die Ernte ihres täglichen Handwerks, das sie mit erlerntem Fachwissen und viel Erfahrung ausüben. Die Entnahme eines Stückes geschieht niemals wahllos. Sie basiert auf den Kriterien der Nachhaltigkeit und der sorgfältigen jagdlichen Bewirtschaftung des Reviers. Das Fleisch von Reh, Hirsch, Gams, Wildschwein & Co ist ein Superfood der Natur: Wildtiere ernähren sich ausschließlich von Kräutern und saftigen Gräsern, bewegen sich viel und führen ein artgerechtes Leben in der Natur. Natürlicher geht es nicht. In der regionalen Gastroszene sind Wildwochen im Herbst fester Bestandteil der Speisenkarte. Geschätzt wird es vor allem ernäherungswissenschaftlich für seinen hohen Nährstoffanteil sowie seinen geringen Fettanteil. Unbegründet tauchen immer wieder Bedenken und Vorbehalte gegenüber Wildfleisch auf. Hartnäckig hält sich das Gerücht des Eigengeschmacks und der komplizierten Zubereitung.
Wer sich näher mit dem Wildfleisch und der Art des Zubereitens beschäftigt, merkt schnell, dass es ein einfaches ist, ein kulinarisches Wildbretschmankerl nachzukochen. Manchmal ist es ausreichend ein Stück des nachhaltig produzierten Lebensmittel kurz anzubraten und zu genießen.

In Salzburg findet demnächst der Ruperti-Kirtag statt. Wer gerne einmal die hervorragende Qualität und den Geschmack von Wildbret kennenlernen und verkosten möchte, sollte den Stand der Salzburger Jägerschaft am Ruperti-Kirtag besuchen. Details zum Wildbret auch unter sbg-jaegerschaft.at.

Natürlich gibt’s das auch im Ennstal. Raritäten und Köstlichkeiten vom Wild gibt es inbesondere aber auch bei den 51. Ennstaler Wildbretwochen von Freitag, 4. Oktober bis Sonntag, 13. Oktober 2019 im Gasthof „Bärenwirt“ in Aich. Infos unter baerenwirt.com.. Wildtage gibt's auch bei Höflehners "Knapplhof" in Haus-Gumpenberg.