Badesee Pichl feiert seinen 30-sten Geburtstag

1Pioniere Badesee Pichl Visionäre, Wegbegleiter und die Verantwortlichen von heute feierten das runde Jubiläum des Badesees Pichl - Foto Stadtgemeinde 

1989 hatten Pichler Gemeindevertreter mit ihrem Bürgermeister Siegfried Keinprecht sen. eine erfrischende Vision. Der erste Badesee inmitten der „Vier-Berge-Skischaukel“ - fast ein schon ein bisschen revolutionär. Gesagt getan - mit dem Einverständnis des Grundbesitzers und einem ausgeklügelten Plan konnten die ersten Besucher Anfang Juli den Sprung ins kühle Nass wagen.
Wie durchdacht und weitsichtig dieses Projekt umgesetzt wurde, zeigte sich vor allem vergangene Saison. Wegen der großzügig angelegten 5.500 m² Wasserfläche und den 12.000 m² Liegewiese konnte der Badesee trotz der strengen Corona Verordnungen öffnen.

Ein Fußballplatz, die Tennisanlage, ein Beachvolleyballplatz und das Stüberl komplettieren die Freizeitanlage. Der FHC Pichl spielte in den 80-ern schon in der Dorfliga, musste aber mangels eigenen Platzes immer in Nachbargemeinden ausweichen. Auch der Tennisclub entwickelte sich in den vergangenen Jahren zur echten Kaderschmiede. Schön zu sehen, dass Gemeindeinitiativen das Vereinsleben fördern, touristische Infrastruktur liefern und wertvolle Basis für unser gesellschaftliches Miteinander bedeuten.

Am 19. August lud Bgm. Hermann Trinker zur Geburtstagsfeier. Für alle Gäste hieß es „Eintritt frei!“ und es gab gratis Eis. Clown Lupino und die Hupfburg unterhielten die Kleinsten und die Vordenker von damals und die Verantwortlichen von heute stießen auf das runde Jubiläum an.
Der Badesee Pichl ist eine der wichtigsten touristischen Infrastruktureinrichtungen in der Region. An den stärksten Tagen verzeichnet er 2300 Eintritte und in der Saison 1992 einen Rekord-Besuch von rund 36.000 Personen. Das Hygieneinstitut Graz attestiert dem See regelmäßig beste Wasserqualität und das Wichtigste: Unsere Gäste gehen glücklich nach Hause.


Salzburger Bauernherbst 2021: Draußen im Bauerngartl

1 Salzburger Bauernherbst

In wenigen Tagen beginnt der 26. Salzburger Bauernherbst – der zweite Bauernherbst nach dem großen Einschnitt. Großes war im 25. Jahr seines Bestehens geplant, nur ein Teil des Programmes konnte umgesetzt werden. Deshalb geht der Jubiläums-Bauernherbst 2021 unter dem Motto „Draußen im Bauerngartl – bunter Genuss, magische Vielfalt!“ heuer in die Verlängerung. Der aktuellen Situation geschuldet findet zwar kein offizielles Bauernherbst-Eröffnungsfest statt, der Fokus liegt erneut auf kleinen, feinen Veranstaltungen. Aber unter Berücksichtigung der „3-G-Regel“ können wir uns auf einen abwechslungsreichen und stimmungsvollen Bauernherbst freuen.

In dieser herausfordernden Zeit trifft der Salzburger Bauernherbst – die Zeit des Erntedankes, des Feierns, des Verkostens, der Kultur –
den Puls der Zeit wahrscheinlich so sehr wie nie zuvor. Die Suche nach Authentizität und der Wunsch nach gemeinsamer Zeit mit Familie und Freunden sowie nach Bewegung in der freien Natur war bei unseren
Gästen selten so groß wie jetzt. Zudem ist ein Wertewandel hin zu umwelt- und sozialverträglichem Urlaub spürbar: Regionale Produkte, nachhaltige Angebote und echte Urlaubserlebnisse gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Salzburger Bauernherbst steht für Werte, Traditionen und Echtheit
Der Bauernherbst ist in der Salzburger Bevölkerung tief verwurzelt. Bäuerinnen und Bauern, Produzenten, Gastronomie- und Handwerksbetriebe sowie zahlreiche Heimat- und Brauchtumsvereine
werden auch heuer wieder aktiv zum Gelingen der „fünften Jahreszeit“ beitragen. „Der Zusammenhalt in unserem Land zeigt sich in besonderen Momenten auf sehr eindrucksvolle Weise, wie wir es erst kürzlich nach
dem Hochwasser wieder erlebt haben. Der Zusammenhalt zeigt sich aber auch in schönen Momenten, in gemeinsamen Traditionen und in der Brauchtumspflege, in der Zusammenarbeit von Tourismus und
Landwirtschaft. Der Salzburger Bauernherbst ist ein besonderes Beispiel dafür: Er bereichert das gesellschaftliche Leben im SalzburgerLand ungemein, seit nun 26 Jahren bringt er die
Salzburgerinnen und Salzburger, aber vor allem auch unsere Gäste,zusammen. Das ganze Land ist auch heuer wieder mit dabei“, so Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer über die Bedeutung des Salzburger Bauernherbsts.

Der Bauernherbst ist die Zeit, in der Salzburgs Bauerngärten in
herrlicher Pracht erstrahlen. Es sind zauberhafte Naturoasen, die zum Genießen und Staunen, zum Ernten und Verkosten einladen. Der mittlerweile 26. Bauernherbst findet von 21. August bis 31. Oktober
2021 statt. 72 Bauernherbst-Orte – heuer neu dabei ist Grödig – machen das diesjährige Motto „Draußen im Bauerngartl – bunter Genuss, magische Vielfalt!“ bei zahlreichen Gelegenheiten sichtbar. Große
Ortsfeste sind auch in diesem Bauernherbst nicht möglich, aber unter Berücksichtigung der 3-G-Regel werden kleine, feine Veranstaltungen in stimmungsvollem Rahmen stattfinden.
Details dazu unter 

Neuer Gelenksbus für Planai-Busflotte - Einsatz bei Wandebuslinien

1 Neuer Planai Gelenksbus c Harald Steiner. Übergabe des neuen Gelenksbusses (v.l.n.r. Planai-Bus-Bereichsleiter Boris Milusic, Planai-GF Georg Bliem, Planai-Busfahrer Hans Schmautz) © Harald Steiner 

Die Planai-Linienbusflotte hat Verstärkung bekommen – ein topmoderner Gelenksbus von Mercedes Benz wird ab sofort auf der Wanderbuslinie Riesachsee Richtung Untertal im Einsatz sein.

Die Planai Wanderbuslinien bringen Gäste und Ausflügler zu den schönsten Ausflugszielen der Region Schladming-Dachstein. Mehrmals täglich fahren Planai Busse in die Täler der Schladminger Tauern. Die beliebte Linie zum Riesachsee wird heuer sieben Mal täglich angefahren. Der neue Gelenksbus wird verstärkt auf der Riesachsee-Linie zum Einsatz kommen. „Wir freuen uns über den neuen Bus, welcher Platz für bis zu 150 Personen bietet. Im Winter wird der Gelenksbus auf der Skibuslinie Hauser Kaibling-Planai-Reiteralm verkehren“, so Planai-Geschäftsführer Georg Bliem.

„Da es sich beim Gelenksbus um einen Niederflurbus handelt, wird ein schnelles und barrierefreies Ein- und Aussteigen ermöglicht. Der hauptverantwortliche Busfahrer Hans Schmautz blickt bereits mit viel Freude auf die erste Fahrt am morgigen Freitag“, so Bus-Bereichsleiter Boris Milusic.
Die Planai-Busflotte besteht aus insgesamt 13 Bussen: fünf Reisebusse, sieben Linien- und Kombinationsbusse sowie der neue Gelenksbus.

Infos neuer Planai-Gelenksbus:
Typ: Mercedes Benz Citaro G
Länge: 18 Meter
Sitzplätze: 46
Stehplätze: 103
Antrieb: 395 PS Euro 6d
Planai-Busflotte: Jahreskilometerleistung: ca. 700.000 Kilometer vom gesamten Busbetrieb
Transportierte Fahrgäste: ca. 400.000 Fahrgäste p.a. (Winter, Sommer & Mietwagenverkehr)

Lostage und Bauernregeln August bis Dezember

Lostage und Bauernregeln August bis Dezember

Lostage und Bauernregeln für den Monat August
8. Ist’s an Domini sehr heiß, wird der Winter lang und weiß. 14. Leuchten vor Maria Himmelfahrt die Sterne, dann hält sich das Wetter gerne. 16. Wenn Sankt Rochus trübe schaut, kommen die Raupen in das Kraut. 24. Wie sich der Bartholomätag hält, so ist der ganze Herbst bestellt.

Bauernregeln
Ist es in der ersten Augustwoche heiß, so bleibt der Winter lange weiß.
Was der August nicht vermocht der September nicht mehr kocht.
Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter bitter.
Wenn‘s im August aus Norden weht, beständiges Wetter vor dir steht.
Lostage und Bauernregeln für den September

Lostage
7. Ist Regine warm und sonnig, bleibt das Wetter lange wonnig. 8. An Mariä Geburt nimmt auch der Storch den Reisegurt . Es fliegen auch die Schwalben furt.
29 . Kommt der Michel heiter und schön, wird’s vier Wochen weitergehen.

Bauernregeln
Bleiben die Schwalben lange, so sei dir vor dem Winter nicht bange.
Maria Geburt sind die Walnüsse guat.
Viele Eicheln im September, viel Schnee im Dezember
Feiner Septemberregen kommt dem Bauern gelegen.
Fällt das Lab recht bald, wird der Herbst nicht alt.

Lostage und Bauernregeln im Oktober
Lostage
9. Regnet’s an St. Dionys wird der Winter nass gewiss. 28. Simon und Juda, ja die zwei, führen oft den Schnee herbei. 31. St. Wolfgang Regen verspricht ein Jahr voll Segen.

Bauernregeln
Bringt der Oktober viel Regen, ist’s für die Felder ein Segen.
Schneit es im Oktober gleich wird der Winter weich.
Oktoberschnee tut Mensch und Tieren weh.
Im Oktober Sturm und Wind uns den frühen Winter kündt.

Lostage und Bauernregeln im November
Lostage
2. Um Allerseelen kalt und klar, macht auf Weihnacht alles starr. 11. Bringt St. Martin Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein. 19. Es kündig die Elisabeth, was für ein Winter vor uns teht. 30. Andreasschnee tut Korn und Weizen weh.

Bauernregeln
Gefriert im November schon das Wasser wird der Winter noch viel nasser.
Hängt das Laub bis November hinein, wird der Winter lange sein.
Wenn der November blitzt und kracht, im nächsten Jahr der Bauer lacht.
Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter.

Lostage und Bauernregeln im Dezember
Lostage
4. Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da. 6. Trockener Nikolaus, milder Winter rund um’s Haus. 25. Viel Wind in den Weihnachtstagen, reichlich Obst die Bäume tragen. 31. Silvesternacht frostig und klar weist auf ein gutes Jahr

Bauernregeln
Dezember lind, der Winter ein Kind.
Weihnachten im Schnee, Ostern im Klee.
Im Dezember Schnee und Frost verheißt viel Korn und Most.

Auf ins Xeis! -

Nach einer langen Durststrecke möchte die Naturfreundejugend Österreich junge Naturfreundinnen und Naturfreunde zu einem unvergesslichen Sommertag im Nationalpark Gesäuse einladen. Beim Canyoning und Rafting kommen alle auf ihre Kosten, die gleichzeitig Natur und Action erleben wollen. Wer den Tag am Berg verbringen möchte, kann sich der Naturfreunde-Gruppe unter der Führung eines Nationalpark Rangers anschließen und den Weg zum Buchsteinhaus mit allen Sinnen erwandern.

„Kinder, Jugendliche und Familien haben in der Corona-Krise auf vieles verzichten müssen. Auch das Vereinsleben bei den Naturfreunden war nur auf Standby. Wir sind froh, dass es jetzt endlich wieder
losgeht mit gemeinschaftlichen Aktivitäten. Als Dankeschön fürs Durchhalten haben wir uns ein tolles Programm überlegt“, erklärt Stefan Loidl, Vorsitzender der Naturfreundejugend Österreich, die Idee hinter dem Erlebnistag.

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Schladming-Dachstein: Tolle Zwischenbilanz für Kooperation von Sport und Tourismus

Erfreuliche Zwischenbilanz einer erfolgreichen Kooperation von Sport und Tourismus: Der ehemalige ÖSV-Star Hans Knauß hat vor zwei Jahren gemeinsam mit der Region
Schladming-Dachstein, dem Tourismusverband Schladming und den Bergbahnen der Region das “Hans Knauß Alpin Pro Team” gegründet, um junge Skirennläufer aus seiner steirischen Heimatregion zu fördern.
Mit Vincent Wieser (ÖSV C-Kader), Selina Stecher (ÖSV C-Kader) und Fabian Bachler (ÖSV B-Kader) haben es bereits drei der aktuell sieben betreuten Sportler in den ÖSV-Kader geschafft.

Schladming: Ursprungalm mit neuem Mautkonzept und aufgestocktem Shuttlebetrieb

Ursprungalm-Mautstraße bleibt weiterhin für Sommercard-Nutzer im Programm. ShuttleFrequenz der Planai-Hochwurzen-Linienbusse wird bei Besucheransturm im Hochsommer erhöht. Ladestation für E-Biker geplant.
Die Ursprungalm zählt zu den beliebtesten Wanderdestinationen der Region Schladming-Dachstein.
Um der wachsenden Besucherfrequenz auf der Wegstrecke Rechnung zu tragen, haben die Grundbesitzer gemeinsam mit den regionalen Tourismusverantworlichen ein neues Nutzungskonzept für die Sommermonate vereinbart.
Durch das Ende des alten Bestandsvertrages der Weggemeinschaft Ursprungalm GmbR (Grundbesitzer) mit der Stadtgemeinde Schladming war es möglich, Platz für ein ökonomisch durchdachtes wie ökologisch verträgliches Mautnutzungskonzept zu schaffen.

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50 Jahre Reiteralm-Bergbahnen

Reiteralm   Webcom Bild

1971 haben sich aus dem Gemeindegebiet Pichl-Preunegg 92 Gesellschafter zusammengefunden und die Reiteralm-Bergbahnen mit einem Stammkapital von 4,5 Millionen Schilling gegründet. Das Land Steiermark schloss sich als 93. Gesellschafter an. Die Gründungsversammlung fand unter Vorsitz des damaligen Bürgermeisters von Pichl, Josef Steiner, statt. Als Aufsichtsratsobmann wurde

Kurz darauf wurde mit dem Bau begonnen nund mit größtem Einsatz aller wurde der Skiberg Reiteralm realisiert.

Die erste Skisaison wurde im Dezember 1971 gestartet. Anfangs mit zwei Liften vergrößerte sich das Skigebiet stetig und es folgten über die Jahre viele weitere Investitionen. Im Jahr 1975 kam ein weitteres Skigebiet mit dem Kauf der Fageralm-Bergbahnen dazu. Heute stehen auf der Reiter- und Fageralm 10 Lifte und Seilbahnanlagen für ein atemberaubendes Skierlebnis zur Verfügung. Speziell in den vergangen Jahren wurde zusätzlich das Sommerangebotd auf der Reiteralm verstärkt ausgebaut. In der jetzt zu Ende gegangenen Wintersaison war die Schoberbahn neu.

50 Jahre Reiteralm-Bergbahnen konnte man wegen der Corona-Pandemie nicht mit großem Fest feiern. Man freut sich aber allerseits über den größten privatwirtschaftlichen Seilbahnbetrieb der Steiermark über die engeren Grenzen hinaus und blickt zuversichtlich in die Zukunft.