Der Salzburger Almsommer ist eröffnet

Herrliches Wanderwetter auf der Postalm bildete den Rahmen für ein stimmungsvolles Fest zur Eröffnung des Salzburger Almsommer 2022. Wie keine andere Region steht das SalzburgerLand für seine Almenlandschaft, das Wandern ist die mit Abstand beliebteste Urlaubsaktivität der Gäste. Das traditionelle Einläuten der Almsommer-Glocken verkündete offiziell den Start in die im SalzburgerLand so beliebte Wandersaison. Der Salzburger Almsommer ist, seit er 2003 von der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG) ins Leben gerufen wurde, das wichtigste Angebot in der Sommersaison – und natürlich auch für die Einheimischen längst ein unverzichtbarer Bestandteil der Wandersaison.

Ein Viertel der Salzburger Landesfläche ist Almenland
Wie kein anderes Bundesland ist das SalzburgerLand geprägt von seiner Almenlandschaft, die ein Viertel der Landesfläche ausmacht. Der Salzburger Almsommer macht diesen einzigartigen Sehnsuchtsraum
mit über 1.800 bewirtschafteten Almen erlebbar. Ein besonders authentisches Almerlebnis bieten die rund 170 ausgezeichneten und qualitätsgeprüften Almsommer-Hütten im SalzburgerLand. Sie garantieren den Wanderern ein authentisches Almerlebnis mitregionalen, selbstproduzierten Produkten und besonderer Ursprünglichkeit. Viele davon sind Kinder-Almen und bieten Streichelzoos, Alm- und Wasserspielplätze oder spannende Erlebnispfade für die kleinen Wanderer.

Scharfetter: „Unschätzbarer Wert für unsere Natur- und Kulturlandschaft“
„Almwirte wie die Familie Schnitzhofer zeigen, wie viel harte Arbeit und vor allem Leidenschaft hinter der Almwirtschaft steckt“, sagte LAbg. Hans Scharfetter bei seiner Eröfffnungsrede. „Wir können
allen Almbäuerinnen und Almbauern nur von ganzem Herzen danken. Sie eisten einen unschätzbaren Beitrag zum Erhalt der unvergleichlichen Natur- und Kulturlandschaft im SalzburgerLand, die für Gäste und vor
allem auch Salzburgerinnen und Salzburger ein echter Sehnsuchtsraum im Sommer ist. Der Salzburger Almsommer ist nicht nur ein herausragendes Beispiel für die vorbildliche Zusammenarbeit von
Landwirtschaft und Tourismus, sondern vor allem ein Stück Salzburger dentität und ganz entscheidend auch für den touristischen Erfolg.“ Das weiß auch Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand
Tourismus Gesellschaft (SLTG), der vor 19 Jahren den Salzburger Almsommer ins Leben rief: „Fast neun von zehn Gästen im Sommer unternehmen während ihres Aufenthalts im SalzburgerLand mindestens eine Wanderung, für mehr als zwei Drittel ist das Wandern sogar das Haupturlaubsmotiv. Das zeigt die zentrale Bedeutung des Salzburger Almsommers als identitätsstiftendes Angebot. Die zertifizierten Almsommerhütten garantieren ein wirklich authentisches Almerlebnis mit selbstgemachten Produkten von höchster Qualität und ich bin immer wieder auch selbst überwältigt von der ganz besonderen Herzlichkeit der Gastgeberinnen und Gastgeber.“

Programmatische Höhepunkte im Salzburger Almsommer 2022
Nach den offiziellen Eröffnungsfeiern zum Auftakt des Almsommers wird auch während der Sommermonate in allen Salzburger Regionen auf den Almen gefeiert: Bei stimmungsvollen Wanderungen von Alm zu Alm,
feinen musikalischen Klängen, kulturellen Lesungen, kreativen Workshops, kulinarischen Hochgenüssen und vor allem beim geselligen Beisammensein am Hüttentisch. Auch traditionelles Almhandwerk wird bei vielen Almsommer-Veranstaltungen demonstriert.

Programmatische Höhepunkte in den kommenden Wochen und Monatensind beispielsweise der Hengstauftrieb in Rauris (25. Juni), das AlmKäse-Fest auf der Trattbergalm in St. Koloman im Tennengau (25. Juni), die Alm:Kultur in Saalfelden Leogang (15. Juli – 9. September) mit zahlreichen Kunst-, Kultur- und Konzerthighlights auf den Almen in der Region oder die Gasteiner Alm:Klassik (5. Juli – 31. August), wo die Almhütten zum Schauplatz besonderer klassischer Konzerte werden.

Freundschaft für die Zukunft: Special Olympics Österreich und VAE unterzeichnen in Dubai ein „Memorandum of Understanding“

Seit den Weltwinterspielen 2017 in der Steiermark gibt es eine Partnerschaft zwischen Special Olympics Österreich und Special Olympics Vereinigte Arabische Emirate. Nun wurde diese Freundschaft mit einem sportlichen und kulturellen Austausch in Abu Dhabi und Dubai gefestigt und mit einem „Memorandum of Understanding“ offiziell niedergeschrieben. Davon zeigt sich auch Special-Olympics-Chairman Timothy Shriver äußerst beeindruckt.

Eine spannende und erlebnisreiche Zeit erlebte unsere Delegation in den letzten Tagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Eine Woche lang war ein mehrköpfiges Team von TanzsportlerInnen gemeinsam mit SOÖ-Präsident Peter Ritter, Nationaldirektor Jörg Hofmann und Tanzsportkoordinator Pierre Gider (verantwortlich auch für Sponsoring & Sales) im Wüstenstaat zu Gast, um den freundschaftlichen, kulturellen und sportlichen Austausch zwischen den beiden Nationen zu fördern und die bestehende Freundschaft zu vertiefen. Einige Trainingseinheiten im Tanzsport und Basketball standen dabei auf dem Programm, gemeinsam wurden österreichische und arabische Tänze einstudiert und aufgeführt. Auch Sponsorengespräche mit internationalen Unternehmen standen an der Tagesordnung, vor allem auf der derzeit laufenden EXPO in Dubai konnte sich Special Olympics Österreich wunderbar präsentieren. „Dank großartiger Unterstützung einiger Sponsoren konnte auch in diesen momentan schwierigen Zeiten ein solcher Austausch im Sinne des Sports und der Inklusion stattfinden. Die beiden Nationen sind wieder etwas enger zusammengewachsen“, erklärt Ritter. Damit diese Freundschaft auch in den nächsten Jahren eindrucksvoll gelebt wird, wurde zum Abschluss ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet.

Grundlage für dieses Memorandum ist die strategische Partnerschaft zwischen der Republik Österreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten in mehreren Bereichen. Diese Deklaration wurde im Juli 2021 von den beiden Außenministern Sultan bin Ahmad Sultan Al Jaber und Alexander Schallenberg unterschrieben sowie von Kronprinz Mohammed Bin Zayed und dem damaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz bezeugt. Das Memorandum zwischen den beiden Special-Olympics-Organisationen wurde nun im Rahmen der EXPO in Dubai von Präsident Ritter und Nationaldirektor Hofmann sowie von Shamma Suhail Almazroi (Präsident Special Olympics VAE) und Talal Al Hashemi (Nationaldirektor Special Olympics VAE) unterzeichnet. Als Zeugin unterschrieb für Österreich Bundesministerin Elisabeth Köstinger: „In diesen bewegten Zeiten ist es schön, bei solchen Ereignissen dabei sein zu dürfen. Es gibt einem Kraft die zahlreichen Frauen und Männer zu sehen, die sich mit voller Begeisterung einsetzen und die selbst die besten Botschafter für Special Olympics sind. Kooperationen wie diese zeigen, dass Sport Kulturen verbindet und Inklusion fördert.“

In diesem Memorandum sind acht wesentliche Punkte angeführt, die die freundschaftliche Kooperation in Zukunft erläutern sollen:
- Fortsetzung der bereits bestehenden Initiative namens „Building Bridges“ (2018 ins Leben gerufen)
- Jährliche Trainingslager in Winter- und Sommersportarten: Die SportlerInnen aus den VAE können in Österreich ihre Trainingslager im Ski Alpin, Ski Nordisch, Eislaufen oder Schneeschuhlauf abhalten, während die österreichischen SportlerInnen in den Wintermonaten ihre Trainingslager (z. B. Golf oder Segeln) in den VAE durchführen können.
- Gegenseitige Einladungen zu Nationalen Spielen in Österreich bzw. VAE
- Zusammenarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit, vor allem im Bereich der Klassischen Medien
- Entwicklung des Tanzsports in den Vereinigten Arabischen Emiraten: TrainerInnen werden in Österreich ausgebildet, in    Folge stellen die VAE ein eigenes Tanzsportteam zusammen, das an zukünftigen Weltspielen teilnehmen wird.
- Erfahrungsaustausch zwischen TrainerInnen im Rahmen einer jährlichen Online-Konferenz
- Bewusstseinsbildung und Verständnis für die jeweilige Kultur
- Gemeinsame Partner und Sponsoren

SOÖ-Präsident Ritter zeigt sich äußerst zufrieden und sehr glücklich über die noch stärkere Partnerschaft zwischen Österreich und den VAE: „Der Grundgedanke von Special Olympics International ist ein Grundsatzgedanke zum Thema Internationalität über die Grenzen von Kulturen, Religionen und Ländern hinweg. Uns ist es wunderbar gelungen, mit einem Partner ein Übereinkommen zu finden, das beide Kulturkreise zufriedenstellt.“

Auch Nationaldirektor Hofmann blickt auf eine gelungene Woche zurück: „Aus einem Austausch von Expertisen anlässlich der Weltspiele 2017 und 2019 wurde eine Freundschaft und eine Partnerschaft, die nun mit dem Memorandum verfestigt wurde. Eine Woche voller toller Eindrücke und Gastfreundschaft sowie großartiger Trainingsmöglichkeiten liegt hinter uns. Wir freuen uns schon, unsere Freunde aus den Emiraten als Teilnehmer bei den Nationalen Sommerspielen im Burgenland im heurigen Juni begrüßen zu dürfen.“

Gider sieht im jetzigen Memorandum einen großen Schritt für SOÖ: „Neben den sportlichen Beziehungen, die wir in Dubai und Abu Dhabi aufbauen und intensivieren konnten, sieht man, dass es bereits wirtschaftliche Beziehungen zwischen Österreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt. Das ist für uns ein Spielfeld, auf dem wir potentielle Sponsoren finden können, die uns in der täglichen Arbeit unterstützen, sodass wir das Programm speziell für unsere Sportlerinnen und Sportler in Österreich ausbauen können. Es ist auf jeden Fall schön zu hören und zu sehen, wenn die CEOs der großen Unternehmen nach unseren Auftritten erklären, dass es genau das ist, was sie in Zukunft fördern wollen. Wir erwarten uns daher schon den einen oder anderen Sponsor für Special Olympics Österreich.“

Nach der Rückkehr nach Österreich wurde diese Partnerschaft auch SOI-Chairman Timothy Shriver präsentiert. Er zeigt sich von der grenzüberschreitenden Kooperation äußerst beeindruckt: „Gerade in Zeiten wie diesen – mehr denn je – braucht die Welt Vorbilder für Kooperationen, Vorbilder für Inklusion, Vorbilder für Vertrauen und Vorbilder für Toleranz – nicht nur für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, sondern für jeden auf dieser Welt. Ich bin sehr stolz, dass SOÖ und SOUAE zusammenarbeiten, dass sie sich nicht egoistisch mit nationalen Interessen beschäftigen, sondern sich annähern, um menschliche Interessen, menschliche Kapazitäten und menschliche Fähigkeiten fördern zu wollen. Dass sie sich zusammentun, um Sportevents und Sportstätten zugänglicher zu machen. Dass sie sich zusammentun, um Unternehmen ein besseres Verständnis für unsere Bewegung zu ermöglichen. Für mich ist das ein Vorzeigebeispiel für Kooperation und Inklusion, dem die ganze Welt folgen sollte.“

Galsterberg: Die neue 10-er Kabinenbahn entsteht

Die Idee, eine neue Hauptseilbahn auf den Galsterberg zu errichten, gibt es schon seit einiger Zeit, nun ist es fix: Nach den zustimmenden Beschlüssen im Aufsichtsrat der Planai-Hochwurzen-Bahnen am 10. März 2022 wird, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung, im Frühjahr 2022 mit dem Bau der neuen und topmodernen 10er-EUB Galsterbergbahn begonnen. Die Eröffnung ist für den Winter 2022/23 vorgesehen.

Höchster Komfort für Fahrgäste
Die neue 10er-Gondelbahn vom Seilbahnhersteller LEITNER ropeways ersetzt die über dreißig Jahre alte Gruppenumlaufbahn und bedeutet einen großen Mehrwert für den Galsterberg und die gesamte Region Schladming-Dachstein. In der ersten Ausbaustufe können bis zu 1.200 Personen/Stunde auf den Berg befördert werden, im Endausbau bis zu 1.800 Personen/Stunde. Wartezeiten gehören damit der Vergangenheit an. Die geräumigen „EVO-Deep“ Kabinen sorgen mit gepolsterten Einzelsitzen und viel Beinfreiheit für höchsten Fahrgastkomfort. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 11 Mio. Euro.

„Mit der neuen Seilbahn auf den Galsterberg gelangen die Gäste in Zukunft in nur sechseinhalb Minuten auf bequemste Art und Weise von der Tal- bis zur Bergstation und dank großzügiger Glasfronten genießt man dabei einen 360°-Rundum-Panoramablick“, freut sich Planai-Geschäftsführer Dir. Georg Bliem, der sich in Zukunft auch einen Sommerbetrieb am Galsterberg vorstellen kann.

Neben höchstem Komfort und deutlich höherer Beförderungsleistung wird vor allem auf eine Stationsausführung mit regionalem Bezug Wert gelegt. Die Berg- sowie Talstation punkten mit einer Gebäude-Architektur im „Schindel-Look“ und passen sich optimal dem Landschaftsbild an.

„Das kleine, aber feine Skigebiet Galsterberg erfreut sich großer Beliebtheit bei seinen Gästen und punktet vor allem bei Familien. Mit der neuen, hochmodernen Gondelbahn investiert die Planai weiter in die Qualität und sorgt für mehr Komfort. Solche Investitionen sichern nicht nur das vielfältige Wintersportangebot in der Steiermark, sondern auch Arbeitsplätze in der Region“, so Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Durch den Neubau der Hauptseilbahn erfährt insbesondere auch die kinderfreundliche und attraktive Talabfahrt, welche bereits im letzten Jahr im oberen Bereich verbreitert wurde, eine enorme Aufwertung und sorgt für eine optimale Gästeverteilung am Berg.

„Der Galsterberg hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt und der Neubau der Hauptseilbahn ist ein weiterer wichtiger Schritt, den Galsterberg auch für die nächsten Jahrzehnte abzusichern. Ein besonderer Dank für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung gilt den Grundbesitzern sowie der einheimischen Bevölkerung“, so Galsterberg-Geschäftsführer Mag. Peter Weichbold.

Der Galsterberg – klein, fein und vielfältig.
Das Unternehmen und Skigebiet Galsterberg wurde vor 55 Jahren gegründet, im Jahr 2003 vom Land Steiermark per Managementvertrag an die Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH übergeben und schließlich im Jahr 2007 zu 98% vom Unternehmen übernommen. Als östlichstes Skigebiet innerhalb der Skiregion Schladming-Dachstein zählt der Galsterberg in Michaelerberg-Pruggern zu einem kleinen und feinen Skigebiet, welches vor allem mit seiner Herzlichkeit und Vielfalt punktet. Neben einem breiten Familien- und Kinderangebot wie dem Galstiland, den Funruns oder der 5 km lange Naturrodelbahn bietet der Galsterberg anspruchsvolle Pisten und ein großzügiges Angebot für Pisten- und Tourengeher sowie für Winterwanderer.

Weitere geplante Projekte im Unternehmen Planai
In der näheren Zukunft stehen auch auf anderen Bergen der Planai-Familie weitere Großprojekte an. So befindet sich das Gondelprojekt ins Rohrmoos sowie die Sanierung der Dachstein-Seilbahnstationen in der finalen Planungsphase.

Ennstal-Classic feiert 30er: Zum Jubiläum über den Großglockner

Was 1993 mit 35 Autos begann, hat sich längt zur renommiertesten Oldtimer Rallye unseres Landes etabliert.
Die Plätze waren überbucht wie nie zuvor, es musste ausgesiebt werden und gleichzeitig haben wir die Starterliste auf 233 Autos ausgedehnt.

Den größten «Markenanteil» für den 3-Tages Event vom 21. bis 23. Juli, hat erwartungsgemäß Porsche mit 38 Startplätzen besetzt, gefolgt von Alfa Romeo mit 22 und Mercedes Benz mit 19. Exoten wie Alvis, Auburn, Cisitalia, Lagonda, Sbarro, Siata und Talbot geben dem Event das Prädikat eines fahrenden Museums.

Zum 30jährigen Jubiläum wird erstmals die Großglockner-Hochalpenstraße vom Süden her befahren. In Saalfelden treffen die Ennstal-Teilnehmer mit der Parallelveranstaltung der Racecar-Trophy zusammen.

«Autofahren im letzten Paradies» heißt das Motto der Ennstal-Classic und die Organisatoren Mag. Michael Glöckner und Helmut Zwickl freuen sich sehr, dass trotz dieser unsicheren Zeiten der Run auf die limitierten Startplätze für dieses einzigartige Abenteuer derart groß war!

Die bekanntesten Opinionleader aus Wirtschaft, Sport, Kultur und Politik mobilisieren jedes Jahr an die 100.000 Zuschauer entlang der Strecke und in den Etappenorten. Allein beim Porsche Design Grand Prix in Gröbming am 23. Juli werden rund 10.000 Zuschauer erwartet.

Wirte und Winzer trafen sich zum “Wein Date” auf der Planai

Regionalität ist in der Kulinarik heute eines der zentralen Themen, und das gilt zunehmend auch für den Wein. Aus diesem Grund trafen sich gestern 15 Winzer aus der Steiermark auf der Planai zur gemeinsamen Weinverkostung mit Wirten aus der Region. Der Tourismusverband Schladming-Dachstein lud unter dem Titel „Das Steirische Wein Date – Winzer trifft Wirt“ auf die Onkel Willy’s Hütte, um mit einer unterhaltsamen Auftaktveranstaltung den Grundstein für eine noch engere Kooperation zwischen der Region und Wein Steiermark zu legen.

“Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Schladming-Dachstein am Markt als eine kulinarische Erlebnisregion zu positionieren, und dazu gehört natürlich auch die verstärkte Aufnahme der hervorragenden steirischen Weine in das Angebot unserer Hotels, Restaurants und Almhütten”, erklärt Mathias Schattleitner, Geschäftsführer der Schladming-Dachstein Tourismusmarketing GmbH >>

Die Steiermark im Sommer 2022

Mit 47 Marketingmaßnahmen auf sechs Märkten wird Steiermark Tourismus für Urlaub im Sommer 2022 werben. Im Mittelpunkt stehen Neuheiten aus den elf Erlebnisregionen. 

Aber auch die bekannten Stärken sollen für Sicherheit und Vertrauen in herausfordernden Zeiten sorgen: Natur zwischen Gletscher und Wein, sportliche Aktivitäten, die kulinarische und kulturelle Breite und nicht zuletzt die herzliche Gastfreundschaft in den heimischen Familienbetrieben. Das Grüne Herz feiert heuer seinen 50. Geburtstag und steht mehr denn je als markantes Symbol für das Urlaubsland Steiermark. Die Zahl 50 spielt heuer auch in anderen Bereichen des steirischen Tourismus eine besondere Rolle.

Die vergangenen beiden Sommersaisonen waren für den heimischen Tourismus trotz großer Herausforderungen sehr erfolgreich: Im Sommer

2021 konnten wir das beste Nächtigungsergebnis aller Zeiten erzielen.
Daher blicken wir auch dem heurigen Sommer insgesamt zuversichtlich [entgegen] (http://), obwohl der Ukraine-Krieg und steigende Preise aktuell für Unsicherheiten sorgen. Die Sehnsucht nach Unbeschwertheit und Sicherheit im Urlaub ist jedoch ungebrochen und ich bin davon überzeugt, dass gerade wir als das Grüne Herz Österreichs mit unserem Angebot dies bieten können“, so Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Erich Neuhold, Geschäftsführer von Steiermark Tourismus: „Die Steiermark hat sich wunderbar entwickelt, nicht zuletzt aufgrund der kontinuierlichen Markenarbeit, die dem Gast die Stärken der Steiermark klar vermittelt. Aber die derzeitige Situation wird uns treffen, denn nicht nur der Alltag wird teurer, sondern jeder Aspekt des Lebens, auch das Reisen. Unsere Aufgabe ist es nun, die Vorteile dieser vertrauten Urlaubs-Nahdestination Steiermark sichtbar zu machen. Wir tun dies mit der größten Sommerbewerbung, die wir je mit den Partnern umgesetzt haben.“

Ramsau am Dachstein: Rittisberg errichtet neue Kombibahn

1 Rittisberg Bahn Visualisierung Firma Leitner AG und Rittisberg Rittisberg Bahn Visualisierung Firma Leitner AG und Rittisberg

Ganze acht Millionen Euro fließen in die neue Beförderungseinrichtung aus Gondeln und Sesseln. Eröffnet wird die Kombibahn am Rittisberg zu Beginn der Wintersaison 2022/2023.

Pünktlich zur Begehung des 50-jährigen Jubiläums wird eine Großinvestition am Rittisberg getätigt: Eine Kombibahn aus Sesseln und Gondeln. Die neue Beförderungsanlage „TMX 6-10 Rittisberg“ soll die Vierer-Sesselbahn, die zur Bergstation neben dem Rittisstadl führt, schon bald ersetzen. Die Bauarbeiten starten im kommenden Frühjahr. Schon zum Saisonstart 2022/2023 soll die neue Bahn in Betrieb gehen. Ganze acht Millionen Euro fließen in die neue Beförderungsanlage. „Mit Stolz blicken wir auf die vergangenen fünfzig Jahre zurück, in denen sich der Rittisberg zu einem beliebten Familienausflugsziel entwickelt hat und sowohl im Winter als auch im Sommer punkten kann. In die kommenden fünfzig Jahre wollen wir mit einer großen Investition starten. Durch die neue Seilbahn werden wir nicht nur die Qualität der Beförderung erhöhen, sondern auch neue Angebote schaffen“, sagt Rittisbahn-Betreiber Manfred Engelhardt. Für ihn ist die neue Kombibahn ein wichtiger Schritt, um den Erlebnisberg n die Zukunft zu führen. Schließlich soll die künftige Beförderungsanlage nicht nur Skifahrer bequem auf den Berg bringen.

Neue Winterangebote schaffen
Speziell in den Bereichen Langlaufen, Winter- und Schneeschuhwandern sieht Engelhardt neues Potenzial für den Erlebnisberg: „Diese Sportarten haben in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen, weshalb wir ein dementsprechendes Angebot schaffen wollen.“ Durch die Kombination aus Gondeln und Sesseln bietet die neue Bahn die dafür nötige Flexibilität in der Aufstiegshilfe. Zu den Profiteuren zählen auch die Gastronomiebetriebe. Durch die neue Bahn wird jede Hütte am Rittisberg erstmals auch für Langläufer, Schneeschuh- und Winterwanderer zugänglich sein. Weiterer Pluspunkt: Die neue Kombibahn erleichtert auch den Transport der Schlitten für die beleuchtete Nachtrodelbahn am Rittisberg.

Ausbau Sommererlebnis
Das Familienangebot am Rittisberg wird jedoch nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer erweitert. Den Auftakt macht eine Mountaincart-Strecke, die bereits 2023 in Betrieb gehen soll. Die geländegängigen, dreirädrigen Fahrzeuge sorgen für ein rasantes Downhill-Vergnügen und versprechen schon jetzt absoluten Suchtfaktor. Ebenso in Planung ist der „Kali-Erlebnisrundweg“, der Kindern die Bewegung in freier Natur noch schmackhafter machen soll. „Schon in
den vergangenen Jahren haben wir unser Angebot Schritt für Schritt auf Familien abgestimmt. Diesen Weg wollen wir auch in Zukunft beschreiten und freuen uns darauf, mit neuen Highlights begeistern zu können“, sagt Engelhardt.

Die gesamte Region stärken
Die neue Kombibahn und die Erweiterung des touristischen Angebots  sollen auch die Besucherzahlen steigern, im Winter wie im Sommer. Und das nicht nur am Rittisberg. „Diese neue Infrastruktur wird den Tourismus in ganz Schladming-Dachstein stärken. Nicht nur der Rittisberg, auch die Beherberger und Gastronomiebetriebe werden von dieser Investition profitieren“, ist sich Engelhardt sicher Schließlich soll die neue Kombibahn den Rittisberg und damit auch die ganze Region Schladming-Dachstein noch ein Stück attraktiver machen.

Schladming-Dachstein als stärkste Destinationsmarke in Österreich

Die steirische Erlebnisregion Schladming-Dachstein tritt seit der kürzlich umgesetzten Strukturreform des Verbandes
noch stärker als einheitliche Destination am international hart umkämpften Tourismusmarkt auf. Nun ist die erfolgreiche Region als eine der stärksten Marken der Branche mit dem Gütesiegel der
renommierten Organisation “Superbrands” ausgezeichnet worden. Nach Ansicht des hochkarätigen Brands Councils erreicht Schladming-Dachstein innerhalb der Tourismusbranche herausragende Werte.
Die Superbrands Organisation gilt als die angesehenste Autorität auf dem Gebiet der Markenauszeichnung. Als Superbrands werden jene Marken
ausgezeichnet, die im jeweiligen Marktsegment oder im Markt insgesamt ein sehr gutes Image aufgebaut haben und im Vergleich zu den Mitbewerbern der Öffentlichkeit konkrete oder zumindest wahrnehmbare Vorteile bieten.