Schladminger Maibaum gewinnt Julia Berger aus Aich/Ennstal

 

Maibaum 2021 Verlosung mit Obfrau Maibaum 2021 Plattler

Auch in der unsicheren Pandemie-Zeit hat der Heimatverein d’Dochstoana z’Schladming an der Tradition festgehalten, und am 30. April einen Maibaum am Wetzlarerplatz aufgestellt. Wohl in der Hoffnung, nach der vorjährigen Absage diesmal auch wieder das traditionelle „Umschneidfest“ durchführen zu können.

Die Entscheidung im Vorstand war wegen der zahlreichen Pandemie-Vorschriften schwierig, der Vorstand des Heimatvereines hat intensiv beraten, kam letztlich aber zum Entschluss, wegen der vielen ins Haus stehenden Vorschriften auf das übliche „Umschneid-Fest“ zu verzichten und den Maibaum und viele weitere Preise zu verlosen, um so etwas Geld in die Vereinskasse zu bekommen. Obfrau Maria-Luise Schwab und ihr Team ist zufrieden. Bei den Platzkonzerten, bei den die Jungsteirer auftreten und bei anderen Anlässen wurden immerhin 2000 Lose verkauft. Zu gewinnen gab es neben dem Maibaum viele weitere schöne Preise, die von der Geschäftswelt gesponsert wurden.

Nun wurde der Baum auf vergangenen Freitag von der Tanzgruppe fachgerecht und gekonnt umgeschnitten. Im Anschluss wurden die Verlosung der Preise vorgenommen. Die Glücksengerln waren voll in ihrem Element. Obfrau Schwab und ihre Mitstreiter sorgten für eine reibungslose Abwicklung. Den Maibaum, gesponsert vom Tourismusverband Schladming, gewann Julia Berger aus Aich/Ennstal. Der zweite Preis, eine Lodenhose vom Lodensteiner in Ramsau, ging an den Rohrmooser Karl Reiter. Stoff für ein „Schladminger Dirndl“ gewann Daniela Moser vom Fastenberg.

Alle Gewinner der vielen weiteren wertvollen Preise werden vom Heimatverein schriftlich verständigt. Am Umschneiden des Baumes und der Aufarbeitung nahmen viele Zaungäste teil. Sie ließen es sich nicht nehmen, dabeizusein. Auch Schladming’s Bürgermeister Hermann Trinker beehrte den Heimatverein und dankte für die Aufrechterhaltung der Tradition. Die Tanzgruppe des Heimatvereines umrahmte mit Spielmann und Schuhplatteln das abgespeckte Fest. Zum Gelingen trug auch die Schnalzergruppe bei.

Bergmesse auf der Planai

Bergmesse 2021 Lechner

Am letzten Sonntag, wir berichteten, fand am Gipfel der Schladminger Planai die traditionelle Bergmesse statt, die 1985 vom Alpenverein nach Initiative von Hermi und Toni Breitfuß ins Leben gerufen wurde und der sich in der Folge auch der Kameradschaftsbund Schladming anschloss. Seither wird Jahr für Jahr am zweiten Septembersonntag die Messe durchgeführt, wobei ein Jahr der Alpenverein und ein Jahr der Kameradschaftsbund für die Organisation zuständig ist. Diesmal war es der Kameradschaftsbund.

ÖKB-Obmann Peter Brunner begrüßte zur Eröffnung Pfarrer Mag. Andreas Lechner, ÖAV-Obmann Ing. Toni Streicher, BRD-Obmannstellvertreter Thomas Kaserer, ÖKB-Ehrenobmann Hermann Gerhardter und Ehrenmitglied Hermann Warter, die Jagdhornbläser Schladming unter Leitung von Hannes Moser und eine große Schar von Schladmingerinnen und Schladmingern sowie vieler Gäste aus nah und fern. Die Bergmesse verbindet Gedenken an die Opfer der Berge und die Toten der beiden Weltkrieg. Hinter jedem tragischen Tod steht großes Schicksal, so Brunner. Pfarrer Andreas Lechner sagt Grußworte zum Beginn der Messe noch Hermi und Toni Breitfuß, ein Wiener Ehepaar, das Hochzeitstag feierte und gratulierte auch Ludmilla Kofler zum Hunderter. In seiner Predigt ging Lechner auf die Wegweisung des Kreuzes und Kabarettisten ein, die den Weg Jesu satirisch nachzeichneten. Das Festhalten am Kreuz ist im Leben bedeutend und zielführend, so Lechner.

Am Gipfelkreuz der Planai wurde ein von Hans Laszlo geschnitztes Symbol der Kameradschaft und des Alpenvereines während der Messe angebracht, das eindrucksvoll für Fotos genutzt wurde. An Pfarrer Lechner überreichte er ein geschnitztes Buch, in dem dieser sein Handy unterbringen kann, das in zeitgemäßer Form auch für Predigt- und Bibeldienste dient.

Der Bergmesse schlossen sich gemütliche Aufenthalte in der Schladminger Hütte und der Schafalm an. Der Wettergott trug das Seine zum Gelingen der Bergmesse bei.

Badesee Pichl feiert seinen 30-sten Geburtstag

1Pioniere Badesee Pichl Visionäre, Wegbegleiter und die Verantwortlichen von heute feierten das runde Jubiläum des Badesees Pichl - Foto Stadtgemeinde 

1989 hatten Pichler Gemeindevertreter mit ihrem Bürgermeister Siegfried Keinprecht sen. eine erfrischende Vision. Der erste Badesee inmitten der „Vier-Berge-Skischaukel“ - fast ein schon ein bisschen revolutionär. Gesagt getan - mit dem Einverständnis des Grundbesitzers und einem ausgeklügelten Plan konnten die ersten Besucher Anfang Juli den Sprung ins kühle Nass wagen.
Wie durchdacht und weitsichtig dieses Projekt umgesetzt wurde, zeigte sich vor allem vergangene Saison. Wegen der großzügig angelegten 5.500 m² Wasserfläche und den 12.000 m² Liegewiese konnte der Badesee trotz der strengen Corona Verordnungen öffnen.

Ein Fußballplatz, die Tennisanlage, ein Beachvolleyballplatz und das Stüberl komplettieren die Freizeitanlage. Der FHC Pichl spielte in den 80-ern schon in der Dorfliga, musste aber mangels eigenen Platzes immer in Nachbargemeinden ausweichen. Auch der Tennisclub entwickelte sich in den vergangenen Jahren zur echten Kaderschmiede. Schön zu sehen, dass Gemeindeinitiativen das Vereinsleben fördern, touristische Infrastruktur liefern und wertvolle Basis für unser gesellschaftliches Miteinander bedeuten.

Am 19. August lud Bgm. Hermann Trinker zur Geburtstagsfeier. Für alle Gäste hieß es „Eintritt frei!“ und es gab gratis Eis. Clown Lupino und die Hupfburg unterhielten die Kleinsten und die Vordenker von damals und die Verantwortlichen von heute stießen auf das runde Jubiläum an.
Der Badesee Pichl ist eine der wichtigsten touristischen Infrastruktureinrichtungen in der Region. An den stärksten Tagen verzeichnet er 2300 Eintritte und in der Saison 1992 einen Rekord-Besuch von rund 36.000 Personen. Das Hygieneinstitut Graz attestiert dem See regelmäßig beste Wasserqualität und das Wichtigste: Unsere Gäste gehen glücklich nach Hause.


12 Nationen bei der ersten Special Olympics-Tanzsport-WM in Graz

 

1 GEPA 20210809 101 106 0033 Joachim Lampel Miriam Strasser GEPA - Joachim Lampel und Miriam Strasser

In einer Woche steigt in Graz eine absolute Weltpremiere: Die 1. Special Olympics Tanzsport Weltmeisterschaft bringt rund 80 Sportlerinnen und Sportler aus 12 Nationen in die steirische Landeshauptstadt. Es wird eine große, emotionale Show mit viel Leidenschaft und beeindruckenden Vorführungen der TanzsportlerInnen. Die Vorbereitungen biegen in die Zielgerade ein, für OK-Chef Pierre Gider und sein Team werden die kommenden Tage bis zum großen Finale wohl zu wenig Stunden haben. „Meine Mannschaft leistet Großartiges! Durch die ganzen COVID-Bestimmungen ist alles natürlich viel umfangreicher und zum Teil komplizierter geworden. Aber alle sind topmotiviert und arbeiten seit vielen Wochen für den 20. August“, erklärt Gider, der hauptverantwortlich ist, dass der Tanzsport diese große Aufmerksamkeit bei Special Olympics erfährt. Vor zwei Jahren, bei den World Summer Games in Abu Dhabi, wurde der Tanzsport offiziell ins Programm von Special Olympics aufgenommen. Nun ist es die erste Sportart, in der WM-Medaillen von Special Olympics vergeben werden. „Das macht uns natürlich sehr stolz. Und wieder spielt Österreich bzw. die Steiermark eine Vorreiterrolle“, schmunzelt der Global Advisor for Dancing.

Weiterlesen: 12 Nationen bei der ersten Special Olympics-Tanzsport-WM in Graz

Salzburger Bauernherbst 2021: Draußen im Bauerngartl

1 Salzburger Bauernherbst

In wenigen Tagen beginnt der 26. Salzburger Bauernherbst – der zweite Bauernherbst nach dem großen Einschnitt. Großes war im 25. Jahr seines Bestehens geplant, nur ein Teil des Programmes konnte umgesetzt werden. Deshalb geht der Jubiläums-Bauernherbst 2021 unter dem Motto „Draußen im Bauerngartl – bunter Genuss, magische Vielfalt!“ heuer in die Verlängerung. Der aktuellen Situation geschuldet findet zwar kein offizielles Bauernherbst-Eröffnungsfest statt, der Fokus liegt erneut auf kleinen, feinen Veranstaltungen. Aber unter Berücksichtigung der „3-G-Regel“ können wir uns auf einen abwechslungsreichen und stimmungsvollen Bauernherbst freuen.

In dieser herausfordernden Zeit trifft der Salzburger Bauernherbst – die Zeit des Erntedankes, des Feierns, des Verkostens, der Kultur –
den Puls der Zeit wahrscheinlich so sehr wie nie zuvor. Die Suche nach Authentizität und der Wunsch nach gemeinsamer Zeit mit Familie und Freunden sowie nach Bewegung in der freien Natur war bei unseren
Gästen selten so groß wie jetzt. Zudem ist ein Wertewandel hin zu umwelt- und sozialverträglichem Urlaub spürbar: Regionale Produkte, nachhaltige Angebote und echte Urlaubserlebnisse gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Salzburger Bauernherbst steht für Werte, Traditionen und Echtheit
Der Bauernherbst ist in der Salzburger Bevölkerung tief verwurzelt. Bäuerinnen und Bauern, Produzenten, Gastronomie- und Handwerksbetriebe sowie zahlreiche Heimat- und Brauchtumsvereine
werden auch heuer wieder aktiv zum Gelingen der „fünften Jahreszeit“ beitragen. „Der Zusammenhalt in unserem Land zeigt sich in besonderen Momenten auf sehr eindrucksvolle Weise, wie wir es erst kürzlich nach
dem Hochwasser wieder erlebt haben. Der Zusammenhalt zeigt sich aber auch in schönen Momenten, in gemeinsamen Traditionen und in der Brauchtumspflege, in der Zusammenarbeit von Tourismus und
Landwirtschaft. Der Salzburger Bauernherbst ist ein besonderes Beispiel dafür: Er bereichert das gesellschaftliche Leben im SalzburgerLand ungemein, seit nun 26 Jahren bringt er die
Salzburgerinnen und Salzburger, aber vor allem auch unsere Gäste,zusammen. Das ganze Land ist auch heuer wieder mit dabei“, so Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer über die Bedeutung des Salzburger Bauernherbsts.

Der Bauernherbst ist die Zeit, in der Salzburgs Bauerngärten in
herrlicher Pracht erstrahlen. Es sind zauberhafte Naturoasen, die zum Genießen und Staunen, zum Ernten und Verkosten einladen. Der mittlerweile 26. Bauernherbst findet von 21. August bis 31. Oktober
2021 statt. 72 Bauernherbst-Orte – heuer neu dabei ist Grödig – machen das diesjährige Motto „Draußen im Bauerngartl – bunter Genuss, magische Vielfalt!“ bei zahlreichen Gelegenheiten sichtbar. Große
Ortsfeste sind auch in diesem Bauernherbst nicht möglich, aber unter Berücksichtigung der 3-G-Regel werden kleine, feine Veranstaltungen in stimmungsvollem Rahmen stattfinden.
Details dazu unter 

Radinger und Wagner wieder Ennstal-Classic-Sieger 2021

E Classic 2021 Sieger Foto Martin Huber

Die Sieger der Ennstal-Classic 2021 heißen ein weiteres Mal: Friedrich Radinger und Thomas Wagner auf Mini 1275 GT 
In einem Herzschlagfinale konnten Fritz Radinger und Thomas Wagner die Ennstal-Classic 2021 für sich entscheiden. Sie landeten ihren vierten Erfolg vor dem sensationellen Ladies-Team Margarita und Magdalena Voglar (Alfa Romeo Giulia TI) sowie Erich und Roswitha Volk auf Ford Mustang Fastback.

Ein gewohntes Bild bei der Siegerehrung der Ennstal-Classic: zum vierten Mal gewinnt das Mini-Dreamteam Friedrich Radinger und Thomas Wagner die Ennstal-Classic. Damit schließen die Top-Fahrer zum legendären Duo Rudolf Schraml und Helmut Artaker auf, die den Bewerb in den Nuller-Jahren viermal gewinnen konnten. Kann man von totaler Dominanz sprechen? „Eher von voller Fokussierung und höchster Konzentration. Du musst die ganze Zeit wie in einem Tunnel fahren, sich von nichts ablenken lassen.“ Der Sieg nahm diesmal erst ab dem Marathon Form an, ein ansehnlicher Rückstand vom ersten Tag konnte aufgeholt werden.

Besonderen Jubel fuhr das Schwestern-Team Margarita und Magdalena Voglar ein, die ihren Alfa Romeo Giulia TI auf den zweiten Platz fuhren. Bei der ersten fünften Teilnahme gaben Pilotin Margarita zu Protokoll, „diesmal einfach keine Fehler gemacht zu haben.“ Und an die Adresse des langjährigen Ennstal-Partizipanten Voglar Senior weitergereicht: „Was wir können, haben wir sicher von unserem Vater gelernt. Aber ab jetzt kann der Vater von uns lernen.“
Den dritten Platz erreichten Erich und Roswitha Volk auf Ford Mustang Fastback, ebenfalls alte Bekannte der Ennstal-Familie. „Dass der Fritz autofahren kann haben wir gewußt. Aber besondere Gratulation an die Mädels vor uns, die echt ein tadelloses Rennen gefahren sind.“

Über 1000 Kilometer, 227 Teams aus 15 Nationen, 6 reine Ladies-Teams, strahlendes Sommerwetter bei dennoch moderaten Temperaturen – die 29. Ennstal-Classic lief perfekt ab, besser hätte man es nicht planen können. Wir freuen uns auf den Bewerb im nächsten Jahr, wo es gilt, ein besonderes Jubliäum zu feiern: Die dreißigste Ausgabe der Ennstal-Classic.

Details unter www.ennstalclassic.at

 

Neuer Gelenksbus für Planai-Busflotte - Einsatz bei Wandebuslinien

1 Neuer Planai Gelenksbus c Harald Steiner. Übergabe des neuen Gelenksbusses (v.l.n.r. Planai-Bus-Bereichsleiter Boris Milusic, Planai-GF Georg Bliem, Planai-Busfahrer Hans Schmautz) © Harald Steiner 

Die Planai-Linienbusflotte hat Verstärkung bekommen – ein topmoderner Gelenksbus von Mercedes Benz wird ab sofort auf der Wanderbuslinie Riesachsee Richtung Untertal im Einsatz sein.

Die Planai Wanderbuslinien bringen Gäste und Ausflügler zu den schönsten Ausflugszielen der Region Schladming-Dachstein. Mehrmals täglich fahren Planai Busse in die Täler der Schladminger Tauern. Die beliebte Linie zum Riesachsee wird heuer sieben Mal täglich angefahren. Der neue Gelenksbus wird verstärkt auf der Riesachsee-Linie zum Einsatz kommen. „Wir freuen uns über den neuen Bus, welcher Platz für bis zu 150 Personen bietet. Im Winter wird der Gelenksbus auf der Skibuslinie Hauser Kaibling-Planai-Reiteralm verkehren“, so Planai-Geschäftsführer Georg Bliem.

„Da es sich beim Gelenksbus um einen Niederflurbus handelt, wird ein schnelles und barrierefreies Ein- und Aussteigen ermöglicht. Der hauptverantwortliche Busfahrer Hans Schmautz blickt bereits mit viel Freude auf die erste Fahrt am morgigen Freitag“, so Bus-Bereichsleiter Boris Milusic.
Die Planai-Busflotte besteht aus insgesamt 13 Bussen: fünf Reisebusse, sieben Linien- und Kombinationsbusse sowie der neue Gelenksbus.

Infos neuer Planai-Gelenksbus:
Typ: Mercedes Benz Citaro G
Länge: 18 Meter
Sitzplätze: 46
Stehplätze: 103
Antrieb: 395 PS Euro 6d
Planai-Busflotte: Jahreskilometerleistung: ca. 700.000 Kilometer vom gesamten Busbetrieb
Transportierte Fahrgäste: ca. 400.000 Fahrgäste p.a. (Winter, Sommer & Mietwagenverkehr)

Lostage und Bauernregeln August bis Dezember

Lostage und Bauernregeln August bis Dezember

Lostage und Bauernregeln für den Monat August
8. Ist’s an Domini sehr heiß, wird der Winter lang und weiß. 14. Leuchten vor Maria Himmelfahrt die Sterne, dann hält sich das Wetter gerne. 16. Wenn Sankt Rochus trübe schaut, kommen die Raupen in das Kraut. 24. Wie sich der Bartholomätag hält, so ist der ganze Herbst bestellt.

Bauernregeln
Ist es in der ersten Augustwoche heiß, so bleibt der Winter lange weiß.
Was der August nicht vermocht der September nicht mehr kocht.
Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter bitter.
Wenn‘s im August aus Norden weht, beständiges Wetter vor dir steht.
Lostage und Bauernregeln für den September

Lostage
7. Ist Regine warm und sonnig, bleibt das Wetter lange wonnig. 8. An Mariä Geburt nimmt auch der Storch den Reisegurt . Es fliegen auch die Schwalben furt.
29 . Kommt der Michel heiter und schön, wird’s vier Wochen weitergehen.

Bauernregeln
Bleiben die Schwalben lange, so sei dir vor dem Winter nicht bange.
Maria Geburt sind die Walnüsse guat.
Viele Eicheln im September, viel Schnee im Dezember
Feiner Septemberregen kommt dem Bauern gelegen.
Fällt das Lab recht bald, wird der Herbst nicht alt.

Lostage und Bauernregeln im Oktober
Lostage
9. Regnet’s an St. Dionys wird der Winter nass gewiss. 28. Simon und Juda, ja die zwei, führen oft den Schnee herbei. 31. St. Wolfgang Regen verspricht ein Jahr voll Segen.

Bauernregeln
Bringt der Oktober viel Regen, ist’s für die Felder ein Segen.
Schneit es im Oktober gleich wird der Winter weich.
Oktoberschnee tut Mensch und Tieren weh.
Im Oktober Sturm und Wind uns den frühen Winter kündt.

Lostage und Bauernregeln im November
Lostage
2. Um Allerseelen kalt und klar, macht auf Weihnacht alles starr. 11. Bringt St. Martin Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein. 19. Es kündig die Elisabeth, was für ein Winter vor uns teht. 30. Andreasschnee tut Korn und Weizen weh.

Bauernregeln
Gefriert im November schon das Wasser wird der Winter noch viel nasser.
Hängt das Laub bis November hinein, wird der Winter lange sein.
Wenn der November blitzt und kracht, im nächsten Jahr der Bauer lacht.
Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter.

Lostage und Bauernregeln im Dezember
Lostage
4. Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da. 6. Trockener Nikolaus, milder Winter rund um’s Haus. 25. Viel Wind in den Weihnachtstagen, reichlich Obst die Bäume tragen. 31. Silvesternacht frostig und klar weist auf ein gutes Jahr

Bauernregeln
Dezember lind, der Winter ein Kind.
Weihnachten im Schnee, Ostern im Klee.
Im Dezember Schnee und Frost verheißt viel Korn und Most.