Stopp dem Wettrüsten in den Alpen

Eine große Mehrheit der Österreicherinnen undÖsterreich lehnen den weiteren Ausbau von Ski-Infrastruktur in den Alpen ab. „Alpen sind kein Privatbesitz, und auch nicht zur Profitgewinnung da. Das exzessive Wettrüsten in den Alpen muss
aufhören, die Tourismuswirtschaft muss umdenken und stattdessen auf Qualität statt Quantität setzen“, forderte kürzlich die Tourismussprecherin der Grünen, Barbara Neßler, anlässlich einer vom WWF präsentierten Umfrage. Demnach sprechen sich 87 Prozent der Österreicher*innen gegen einen weiteren Ausbau von Ski-Gebieten in bislang unverbauten Bergregionen aus und 64 Prozent sind generell für den Ausbaustopp von Seilbahnen.

Die Bevölkerung, vor allem in Vorarlberg, Tirol und Salzburg hat den Wachstumswahn lange mitgetragen. Mittlerweile leidet sie aber zum Teil unter den Auswüchsen des Tourismus. Einheitliche Chaletdörfer, Verkehrschaos, überteuerte Wohnungspreise, Ballermann in den Alpen – fernab von dem, was einmal Urlaub in den Bergen war. Er hat sich zu einem Gegenpol zur einheimischen Bevölkerung entwickelt und das wird von einem Großteil der Menschen nicht mehr goutiert.

Wenn wir aus der Corona-Krise etwas mitnehmen wollen, dann ist es die Erkenntnis, dass unser Wintertourismus langfristig nur funktionieren wird, wenn die Natur nicht darunter leidet, die
Bevölkerung davon profitiert und Wertschöpfung durch Qualität erzielt wird, die nicht gegen die Natur arbeitet, sondern in Respekt vor ihr.

Schladming-Dachstein: “Almkulinarik by Richard Rauch"

Almkulinarik by Richard Rauch Foto Martin Huber

Der Tourismus läuft wieder Schritt für Schritt an und mit dem nahendenSommer erreichen auch heuer wieder besondere kulinarische Hochgenüsse die Berge der Urlaubsregion Schladming-Dachstein. Der aus der deutschen TV-Kochsendung “Küchenschlacht” und aus der täglichen ORF-Sendung „Schmeckt perfekt“ bekannte Starkoch Richard Rauch bringt erneut sein außergewöhnliches Projekt in die Steiermark: Unter dem Titel “Almkulinarik by Richard Rauch” wird auf 14 ausgewählten Hütten entlang der genussvollen Wanderwege und Bikerouten der Region Schladming-Dachstein je ein
speziell interpretiertes Gericht serviert. Rauch wurde im Vorjahr vom Restaurantführer “Gault Millau” mit einer vierten Haube ausgezeichnet.

Alle Infos und Gerichte online auf www.schladming-dachstein.at/almkulinarik


Superfood Wildbret

Hirsch

Zum Herbst gehört das Wildbret. Jetzt starten überall die Wildwochen in der Gastronomie und verwöhnen mit kulinarischen Genüssen aus dem Wald.

Für die Salzburger und steirischen Jägerinnen und Jäger ist Wildbret die Ernte ihres täglichen Handwerks, das sie mit erlerntem Fachwissen und viel Erfahrung ausüben. Die Entnahme eines Stückes geschieht niemals wahllos. Sie basiert auf den Kriterien der Nachhaltigkeit und der sorgfältigen jagdlichen Bewirtschaftung des Reviers. Das Fleisch von Reh, Hirsch, Gams, Wildschwein & Co ist ein Superfood der Natur: Wildtiere ernähren sich ausschließlich von Kräutern und saftigen Gräsern, bewegen sich viel und führen ein artgerechtes Leben in der Natur. Natürlicher geht es nicht. In der regionalen Gastroszene sind Wildwochen im Herbst fester Bestandteil der Speisenkarte. Geschätzt wird es vor allem ernäherungswissenschaftlich für seinen hohen Nährstoffanteil sowie seinen geringen Fettanteil. Unbegründet tauchen immer wieder Bedenken und Vorbehalte gegenüber Wildfleisch auf. Hartnäckig hält sich das Gerücht des Eigengeschmacks und der komplizierten Zubereitung.
Wer sich näher mit dem Wildfleisch und der Art des Zubereitens beschäftigt, merkt schnell, dass es ein einfaches ist, ein kulinarisches Wildbretschmankerl nachzukochen. Manchmal ist es ausreichend ein Stück des nachhaltig produzierten Lebensmittel kurz anzubraten und zu genießen.

In Salzburg findet demnächst der Ruperti-Kirtag statt. Wer gerne einmal die hervorragende Qualität und den Geschmack von Wildbret kennenlernen und verkosten möchte, sollte den Stand der Salzburger Jägerschaft am Ruperti-Kirtag besuchen. Details zum Wildbret auch unter sbg-jaegerschaft.at.

Natürlich gibt’s das auch im Ennstal. Raritäten und Köstlichkeiten vom Wild gibt es inbesondere aber auch bei den 51. Ennstaler Wildbretwochen von Freitag, 4. Oktober bis Sonntag, 13. Oktober 2019 im Gasthof „Bärenwirt“ in Aich. Infos unter baerenwirt.com.. Wildtage gibt's auch bei Höflehners "Knapplhof" in Haus-Gumpenberg.

Dachstein-Jubiläumswein vom Weingut Peter Masser präsentiert.

Am 21. Juni 1969 fiel mit dem Bau der Dachstein-Seilbahn der Startschuss für die Erfolgsgeschichte am Dachsteingletscher. Nun 50 Jahre später feiert man das Jubiläum der Dachstein-Gletscherbahn. Anlässlich dieses Jubiläums wurde am Donnerstag, den 21. Februar zum ersten Mal der Dachstein-Jubiläumswein vom Weingut Peter Masser (Leutschach) präsentiert.

Weltweit erstmalig wurde ein Wein auf 2.700 m ein ganzes Jahr lang unter den konstant kühlen Bedingungen bei nur 0 Grad in einem Holzfass – gefertigt aus französischer „Vogesen“-Eiche - im Dachstein Eispalast gelagert. Gestern wurde das Fass im Eispalast geöffnet und der edle Tropfen erstmals verkostet. Bei diesem Jubiläumswein vom Weingut Peter Masser handelt es sich um einen Chardonnay von der südsteirischen Monopol-Lage „Schlingelberg“, welcher anlässlich des Jubiläums in Magnum-Flaschen abgefüllt und mit einem eigenen Etikett veredelt wird. „Wir sind stolz, dass wir zum 50-jährigen Jubiläum als Kellermeister für das höchstgelegene Weinfass Österreichs zuständig sein dürfen und freuen uns auch auf die zukünftigen Weine aus dieser einmaligen Art der Reifung!“, so Winzer Peter Masser. „Mineralisch-elegant, sehr aromatisch. Nur noch zu kalt“, lautet das Testurteil der Runde. „Der Wein ist phantastisch! Aufgrund der hervorragenden Qualität des Weines mache ich mir schon Sorgen, wo wir zukünftig die zusätzlichen Weinfässer im Dachstein Eispalast lagern werden.“, schmunzelte Geschäftsführer Georg Bliem.

Genießen und erwerben können die Besucher diese limitierte Edition im Dachstein-Gletscherrestaurant. Im heurigen Jubiläumsjahr warten eine Vielzahl besonderer Veranstaltungen, Ausstellungen zum Thema und einzigartige Erlebnisse auf die Besucher.
Dachstein-Gletscherbahn täglich von 8:30 Uhr bis 16:50 Uhr in Betrieb.
www.derdachstein.at

Reiteralm: Größter Kinder-Bikespielplatz Österreichs eröffnet

EB Reiteralm

 Große und kleine Mountainbike-Freunde können ab sofort über vier Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden direkt neben der Reiteralmhütte auf zwei Rädern nach unten düsen. Foto Reiteralm-Bergbahnen - Grünwald

Tolles neues und sportliches
Sommerangebot für Kinder und Jugendliche auf der Reiteralm in der
österreichischen Urlaubsregion Schladming-Dachstein: Vergangenen
Sonntag wurde mit den "Reiteralm Junior Trails" der größte
Bikespielplatz Österreichs eröffnet. Große und kleine
Mountainbike-Freunde können ab sofort über vier Strecken mit
verschiedenen Schwierigkeitsgraden direkt neben der Reiteralmhütte
auf zwei Rädern nach unten düsen. Der einfachste Trail ist besonders
kinderfreundlich gestaltet und für Kids mit Laufrädern geeignet.
Neueste Kinder- und Junior-Bikes der Firma GHOST sowie Helme und
Protektoren gibt es direkt vor Ort zum Ausleihen.

Alle Infos dazu online auf https://www.schladming-dachstein.at/juniortrails

Kongresstourismus: Region Schladming-Dachstein bündelt Kräfte

congress Schladming   moom harald steiner Foto Moom/Harald Steiner

Die steirische Region Schladming-Dachstein
forciert ihr Angebot im  Tagungs- und Kongresstourismus. Als zentrale
Anlaufstelle für Veranstalter von  Tagungen, Seminaren, Kongressen
und Incentives wurde heuer die  “Schladming-Dachstein Convention” ins
Leben gerufen. Mehr als 20 Betriebe der  Region, darunter
Kongresszentren, Hotels, Veranstaltungslocations und
Outdoor-Eventagenturen gehören inzwischen der neuen Institution an,
die unter  dem Dach der Schladming-Dachstein Tourismusmarketing GmbH
agiert - unter anderem  auch mit einem gemeinsamen Außenauftritt
([www.schladming-dachstein.at/mice]
(https://www.schladming-dachstein.at/mice)

Die  Region Schladming-Dachstein hat sich mit mehr als 3,5
Millionen Nächtigungen pro  Jahr bereits als eine der fünf
wichtigsten österreichischen Destinationen für  Urlauber und
Freizeitgäste etabliert. In jüngster Zeit ist jedoch auch der
Tagungs- und Kongresstourismus merklich angestiegen.

E-Mobilität: Neues Angebot für umweltbewusste Urlauber

Navi im Auto mit vorinstallierten Touren
vermittelt auch Hintergrundinfos zu Sehenswürdigkeiten -
Die österreichische Urlaubsregion Schladming-Dachstein setzt seit
langem auf Ökologisierung und E-Mobilität, nun wird ein weiteres
neues Angebot speziell für umweltbewusste Gäste präsentiert. Diese
können die Vorzüge der Region in der Obersteiermark ab sofort auch
mit einem elektrobetriebenen “Genussmobil” erfahren. Dafür werden
Urlaubern insgesamt drei BMW i3-Modelle leihweise zur Verfügung
gestellt. Besonders praktisch: Auf Initiative der Next Vertriebs- und
Handels-GmbH, die Denkwerkstatt der Energie Steiermark, wurden
mehrere Genusstouren zusammengestellt und in die Navigationsgeräte
der Autos gespeichert. Die Fahrgäste erhalten dabei auch wertvolle
Hintergrundinfos zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten. Alle
Informationen gibt es online auf
[http://www.schladming-dachstein.at/genussmobil]

Tagesaktuell

* Steirischer Souvignon weltweit voran

Der wine-searcher veröffentlichte am 3. November 2021 die besten Sauvignon Blancs der Welt. 5 der Top-10 bewerteten Sauvignons sind aus der Steiermark. Wir gratulieren den Weingütern Tement, Sattlerhof, Groß, Wohlmuth und Neumeister!

Auszug aus dem Artikel: ... Frankreichs Anteil an dieser Liste ist seit der letzten Bewertung dramatisch gesunken. Im Jahr 2019 stammten sieben der Weine in den Top 10 aus Frankreich; heute sind es vier. Die Österreicher, sind es, „die den Schaden anrichten“, insbesondere die Steiermark. Beim letzten Mal standen drei österreichische Weine auf der Liste (darunter Tement mit Ried Zieregg an der Spitze), jetzt sind es fünf ... Die Verbreitung des österreichischen Sauvignon ist bemerkenswert. Vor fünf Jahren waren nur wenige außerhalb Österreichs weit verbreitet, jetzt sind alle Weine der obigen Liste auf den großen Weinmärkten vertreten und ihre Präsenz scheint zu wachsen. ...

* ÖSV bewirbt sich mit Montafon für die FIS Freestyle Ski & Snowboard´WM 2027 
Es könnte bald wahr werden: Spannende Kurse, packende Heats, hohe Sprünge, jede Menge Tricks und knappe Entscheidungen könnten im Jahr 2027 im Zuge der FIS Freestyle Ski & Snowboard WM 2027 im Montafon fallen! Die Bewerbung zur Austragung des sportlichen Großevents wurde fristgerecht eingereicht, die Vergabe findet im Frühjahr 2022 statt.
„Die Präsidentenkonferenz des Österreichischen Skiverbandes hat in ihrer Sitzung am 2. September 2021 einstimmig beschlossen, dass sich der ÖSV mit dem Montafon für die Ausrichtung der FIS Freestyle Ski & Snowboard Weltmeisterschaft 2027 bewerben wird. Nach der Weltpremiere 2015 mit der ersten Freestyle Ski & Snowboard WM am Kreischberg wäre Österreich damit zum zweiten Mal Schauplatz von Weltmeisterschaften in diesen Disziplinen. Der ÖSV hat bereits bei vergangenen Austragungen von Titelkämpfen in Ski alpin, Ski nordisch oder Biathlon seine Kompetenz und Professionalität bei der Durchführung internationaler Großveranstaltungen im Wintersport unter Beweis gestellt“, so ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer.                                                                                                                                                                                                                                                                                             

* Schladming deponiert Wunsch nach neuer WM-Kandidatur

Schladmings Zukunft bleibt spannend. In Sachen Herren-Weltcup-Nachtslalom hat der WSV Schladming den Vertrag für das Schladminger Nightrace verlängert. Damit ist das Nightrace auf dem Zielhang der Planai bis ins Jahr 2025 gesichert. In Absprache mit dem Land Steiermark, der Stadtgemeinde Schladming und den Planai-Hochwurzen-Bahnen hat sich der WSV Schladming beim Österreichischen Skiverband wieder um eine Alpine Ski-Weltmeisterschaft beworben. Erst zwei Jahre nach der WM in Saalbach 2025 darf sich Österreich wieder um eine Weltmeisterschaft bewerben. Realistisch kann Österreich aber frühestens erst 2035 mit einer WM rechnen.Nichts ist unmöglich. Planai-Bahnen-Chef Georg Bliem betonte in einem Presseinterview der Kleinen Zeitung gegenüber, dass es eigentlich kein Problem wäre, wenn man in zwei Jahren eine WM durchführen müsste.Die notwendigen Investitionen sind ja bereits getätigt.


* EU schützt den „Steirerkas“
Der würzige Steirerkas ist eine kulinarische Spezialität des Ennstales und besonders beliebt auf einem frischen Butterbrot. Der bröselige Käse wurde nun in Brüssel von der EU „geadelt“. Heute gehört der Steirerkas zu einer typischen Jause im Ennstal. Für viele Vourmets ist er ein kulinarischer Geheimtipp.

Tagalm Sattental, Foto Stmk Tourismus Raffalt

* Skiflug-WM 2024 wieder am Kulm in Bad Mitterndorf/Tauplitz  - Fünfmal haben sich die Skiflieger be einer Weltmeisterschaft am Kulm in Tauplitz-Bad Mitterndorf schon auf Weitenjagd begeben. Die Skiflug-WM war schon vergeben und hätte eigentlich im tschechischen Harrachov durchgeführt werden sollen. Dort gab es aber Probleme betreffend der Infrastruktur, weshalb die Veranstalter zurückziehen mussten. Die Bewerbung wurde daraufhin neu ausgeschrieben. Jetzt hat der Internationale Skiverband (FIS) den Veranstalter in Bad Mitterndorf/Tauplitz wie erwartet die Austragung der Skiflug-WM 2024 auf dem Kulm zugesprochen.

* Steiermark-Haubenparade

Mit drei Hauben und 15,5 Punkten macht im Ausseerland Wassermann am Grundlsee auf sich aufmerksam. Mit zwei Hauben und 14 Punkten bedacht ist das „Johann“ in Schladming. Neu mit 2 Hauben und 14 Punkten scheint die Geiger Alm in Altaussee und der Gasthof Mayer in St. Martin am Grimming auf. Mit zwei Hauben und 13,5 Punkten bewertet ist die Mayrei in Altaussee.  Eine Haube bei 12,5 Punkten gibt es für das Erzherzog Johann in Bad Aussee und das Gasthaus Krenn in Pürgg. Eine Haube mit 11,5 Punkten wurde an das Restaurant arx in Rohrmoos ausgezeichnet, eine Haube mit 11 Punkten wurde an „Das James“ in Bad Aussee  vergeben.

* Stirbt der Dachstein-Gletscher?

Erst kürzlich gab es einen Lokalaugenschein der Politik auf dem Dchstein. Der Ruf nach mehr Klimaschutz im Land war unüberhörbar. Umweltministerin Leoonore Gewessler besuchte mit OÖ-Landesrat Kaineder und Energie-AG-Chef Steinecker den östlichsten Gletscher der Alpen. Der Sommer 2018 ließ den Dachstein schmelzen. Damals verlor der Dachstein-Gletscher auf der gesamten Fläche in der Höhe zwei Meter – in Summe sind das mehrere Millionen Kubikmeter Wasser. Nach einer kalten Phase in den 70er-Jahren wurde 1981 der letzte Gletschervorstoß am Dachstein registriert. Seither gehen die Gletscher kontinuierlich zurück. Zugleich wuchsen in Österreich die CO2-Emissionen weiter.

 * Die Schafalm, Skihütte im Winter, Ausflugsziel im Sommer 

2 schafalm
Der Ausblick atemberaubend. Die Stimmung in einer der bekanntesten Skihütten in Schladming beim Après-Ski ausgelassen. Liebevolles Interieur, authentisches Zubehör und heimelige Wärme. Schweben Sie mit der WM-Seilbahn auf die Planai. Die Schafalm-Skihütte ist auch der ideale Ort für Feierlichkeiten aller Art - ob Firmenfeiern, Incentives, Geburtstage, Hochzeiten. Wir machen jede zu einem unvergesslichen Erlebnis, betonen die Chefs Heinz und Reini Schütter und ihr Team. Jetzt heisst es aber einfach weiter wegen der Corona-Pandemie paussieren. Sobald die Bestimmungen wieder gelockert sind, freut man sich wieder auf  Besuch. Bleibt gesund! Durchhalten!