Nun auch "Ennstal-Classic 2020" wegen Corona abgesagt

1703 EnnstalClassic PK Röhrl

Nun hat die Corona-Krise leider auch unser Event erwischt. Da die Regierung vor wenigen Tagen verkündet hat, dass bis zum 31. August alle Großveranstaltungen,

bei denen Zuschauer bzw. Fans nicht ausgeschlossen werden können, verboten sind, verschwindet auch die Ennstal-Classic des kommenden Sommers (22. bis 25. Juli) vom Spielplan. Unter den gegebenen Umständen erscheint uns eine Verschiebung auf einen Herbsttermin ebenfalls als zu riskant, denn die Veranstaltung umfasst mehrere Abendevents, bei denen bis zu 800 Menschen auf engstem Raum versammelt sind und vor allem lebt sie von den Teams aus 15 Nationen, die ohne Reisefreiheit nicht teilnehmen könnten. Sie lebt von unseren vielen Partnern und nicht zuletzt vom begeisterten Publikum entlang der Strecke und in den Etappenorten. Hier könnte für Sicherheitsabstände und Mund-Nasen-Schutz nicht zuverlässig genug gesorgt werden.

Wenn auch die 28. Auflage der Ennstal-Classic zu unserem großen Bedauern nicht stattfinden kann, hindert uns das nicht daran mit der Planung für  die 29. Ausgabe zu starten. Sie soll vom 21. – 24. Juli 2021 stattfinden. Alle Ideen die wir für 2020 haben nehmen wir ins nächste Jahr mit. Das Starterfeld - das bereits veröffentlicht wurde - bleibt für 2021 gültig.

Es tut uns wirklich sehr leid und wir sind unendlich traurig, dass wir zu dieser Absage gezwungen sind! Gleichzeitig freuen wir uns darauf, Sie alle  bei der 29. Ennstal-Classic 2021 wieder zu sehen! Bis dahin gilt: G’sund bleiben

Die steirische Urlaubsregion bereitet ihre Beherbergungsbetriebe auf einen möglichen, sanften Neustart vor

Die steirische Urlaubsregion Schladming-Dachstein möchte ihre Beherbergungsbetriebe bestmöglich auf einen möglichen, sanften Neustart im Tourismus vorbereiten. Gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Kohl & Partner werden in den nächsten Tagen insgesamt sechs Webinare für Hoteliers, Pensionsbetreiber und Privatzimmervermieter angeboten. Die Experten behandeln dabei wichtige Themen wie Preisgestaltung, Marketing, Kunden- und Mitarbeiterbindung sowie Social-Media-Aktivitäten während der aktuellen Zeit der Krise. Die Teilnahme ist für die touristischen Unternehmer der Region kostenlos. Alle
Infos und Termine, sowie Aufzeichnungen der bereits absolvierten Onlinekurse zum
Nachschauen gibt es auf der internen Vermieterseite.

“Derzeit hat uns die Corona-Krise noch fest im Griff. Um unsere Unterkunftsbetriebe aber optimal auf das geplante, schrittweise Hochfahren des Tourismus Mitte Mai vorzubereiten, unterstützen wir sie in Form von verschiedenen, sehr schnell umgesetzten Projekten”, erklärt Schladming-Dachstein-Geschäftsführer Mathias Schattleitner. “Ein ganz neues und kostenloses Angebot sind die Webinare, in denen die Teilnehmer hilfreiche Ratschläge und Tipps von erfahrenen Experten erhalten sollen.” Der Workshop im Web zum Thema “Preisgestaltung, Storno und Anzahlungen in Krisenzeiten” fand bereits am gestrigen Dienstag statt, und der Zuspruch war groß. Das Webinar verzeichnete auf Anhieb rund 100 interessierte Teilnehmer.

Auch “Tourismus Coaches” helfen jetzt online per Videochat
Schon vor längerer Zeit hat die Region Schladming-Dachstein ein weiteres Projekt gestartet: Zwei “Tourismus Coaches” analysieren bei Bedarf den Webauftritt von Unterkunftgebern, verfassen dafür gemeinsam mit ihnen neue Texte, wählen passende Bilder aus und nehmen Systemeinstellungen für eine Verbesserung der Buchungsabläufe vor. “Normalerweise finden die Coachings immer bei den Betrieben vor Ort statt, das ist derzeit natürlich nicht möglich. Deshalb bieten wir diesen Service nun auch digital an”, so Schattleitner. “Wer Fragen oder Interesse an einer Beratung hat, kann sich einfach bei uns melden und eine Schulung per Videochat vereinbaren. Die Coaches können über die Software Teamviewer sogar die entsprechenden Einstellungen direkt auf den Servern der Vermieter durchführen - völlig kontaktlos.”

Mehr dazu gibt es online unter www.schladming-dachstein.at/tourismuscoach.

Top Ergebnisse für die Steirischen Winzer_innen beim Concours Mondial du Sauvignon 2020

1wein 1Michael Kratzer

Ein Jahr nach dem anderem erzielen die Steirischen Sauvignon Blancs tolle Ergebnisse beim internationalen Weinwettbewerb Concours Mondial du Sauvignon. Heuer fand die Verkostung vom 5.-7. März 2020 in Touraine, im französischen Loiretal statt. Die Ergebnisse wurden am 16. März veröffentlicht.

Über 1.110 Weine aus 24 Erzeugerländern wurden von den 65 Juroren aus der ganzen Welt – Journalisten, Weineinkäufern, Winzern und Produzenten – verkostet. Der elfte Concours Mondial du Sauvignon endete mit gesamt 134 Gold- und 197 Silbermedaillen, vergeben an Sauvignons aus 15 Ländern rund um den Globus. Stolze 39 Medaillen davon ergingen an Steirische Winzer_innen. Österreich schaffte es, direkt nach Frankreich (Loire), mit 40 Medaillen (18x Gold und 22x Silber) auf den 2. Platz im Länderranking.

Besonders gratulieren dürfen wir dem Weingut Kratzer aus der Südsteiermark. In der Kategorie Revelation Sauvignon aus Österreich erzielte Michael Kratzer mit seinem 2018 Sauvignon Blanc Südsteiermark DAC Ried Kittenberg eine der 8 Offenbarungstrophäen.

Neben den Medaillen vergibt das internationale Gremium 8 Revelation-Trophäen an Weine, welche die höchsten Punktzahlen erzielen. Somit wird die hervorragende Leistung der Winzer_innen gewürdigt. Durch die Weingüter Reinhard Muster im Jahr 2016, Walter Skoff im Jahr 2017, Mario Weber (Weingut Kodolitsch) und Ewald Zweytick im Jahr 2018 und das Weingut Dreisiebner Stammhaus im Jahr 2019 erreichte die Steiermark gesamt fünf Titel in Folge!

Warum Sauvignon Blanc?
Auf den steilen Hügeln der Steiermark im Herzen Europas findet der Sauvignon Blanc ideale Bedingungen vor. Knapp 700 Hektar sind in der West- und Südsteiermark sowie im Vulkanland Steiermark inzwischen mit dieser Rebsorte bestockt – eine Steigerung von rund 150 % in den vergangenen 15 Jahren. Bei internationalen Sauvignon-Verkostungen landen die feinsten steirischen Vertreter immer häufiger auf Spitzenplätzen. Einige der weltweit angesehensten Weinautoren haben die Sauvignon Blancs der Steiermark inzwischen in die Riege der besten trockenen Weißweine der Welt aufgenommen.

Special Olympics Österreich ruft zur ersten "Night of Inclusion"

1Tanzsport Symbolbild GEPA pictures GEPA pictures

Den 17. April 2020 sollte man sich ganz dick im Kalender anstreichen: An diesem Abend geht im Studio 44 der Österreichischen Lotterien in Wien die erste „Nacht der Inklusion“ über die Bühne. Dieser spezielle Tanzabend richtet sich an Unternehmer, Gönner und Förderer, die mit ihrem Kauf von Eintrittskarten und Tischen Special Olympics und seine Athleten unterstützen wollen. „Wir möchten mit diesem Abend ein großes Zeichen für Inklusion setzen. Es soll der Startschuss für die nächsten Jahre sein, in denen wir diese Veranstaltung sukzessive erweitern und zu einem Fixbestandteil in unserem sportlichen und gesellschaftlichen Kalender machen wollen“, erklärt Jörg Hofmann, Generalsekretär von Special Olympics Österreich. Der Termin wurde ganz bewusst gewählt: Der 17. April ist der Freitag vor dem Vienna City Marathon (19. April), am Tag darauf, also am 18. April, steht mit dem „Coca-Cola Inclusion Run“ ein weiteres Inklusionshighlight auf dem Programm.

Details unter www.specialolympics.at

Planai präsentiert leistungsstärkste Sesselbahn der Steiermark

Laerchkkogelsesselbahn neu © Planai-Bahnen/Visualisierung Kreiner Architektur

Schon seit geraumer Zeit stand die Erneuerung der 4er-Sesselbahn Lärchkogel auf der Schladminger Planai im Raum. Seit 1994 hat die bestehende 4er-Sesselbahn bereits über 25 Millionen Gäste befördert. Im Sommer 2020 wird nun eine neue leistungsstarke 8er-Sesselbahn gebaut.

Von der Streckenführung, Situierung der Talstation mit Sesselgaragierungshalle, Kommandoraum, Kassabereich bis hin zu den Sanitärräumen - in der Projektplanungsphase gab es viele offene Fragen zu klären. Welche Art von Sesselbahn und vor allem welche Kapazitäten sind notwendig und technisch realisierbar, um den Skigästen den höchsten Fahrkomfort bieten zu können. Die Detailplanungen ergaben sehr rasch, dass es sich bei der Lärchkogelbahn um die stärkst genutzte Bahn auf der Planai bzw. auf der gesamten 4-Berge-Skischaukel handelt. Immerhin werden mit dieser Bahn auch drei Hauptabfahrten (Kraiterabfahrt, Lärchkogelabfahrt und WM-Startstrecke) bedient, zusätzlich hat die Bahn auch eine wichtige Verbindungsfunktion zu den Sesselbahnen und Pisten im Planai Gipfelbereich. Die neue 8er-Sesselbahn – aus dem Hause Leitner ropeways - wird mit einer Beförderungskapazität  von 3.500 Skigästen pro Stunde errichtet und ist damit die leistungsstärkste und modernste Sesselbahn der Steiermark.

Weiterlesen: Planai präsentiert leistungsstärkste Sesselbahn der Steiermark

Superfood Wildbret

Hirsch

Zum Herbst gehört das Wildbret. Jetzt starten überall die Wildwochen in der Gastronomie und verwöhnen mit kulinarischen Genüssen aus dem Wald.

Für die Salzburger und steirischen Jägerinnen und Jäger ist Wildbret die Ernte ihres täglichen Handwerks, das sie mit erlerntem Fachwissen und viel Erfahrung ausüben. Die Entnahme eines Stückes geschieht niemals wahllos. Sie basiert auf den Kriterien der Nachhaltigkeit und der sorgfältigen jagdlichen Bewirtschaftung des Reviers. Das Fleisch von Reh, Hirsch, Gams, Wildschwein & Co ist ein Superfood der Natur: Wildtiere ernähren sich ausschließlich von Kräutern und saftigen Gräsern, bewegen sich viel und führen ein artgerechtes Leben in der Natur. Natürlicher geht es nicht. In der regionalen Gastroszene sind Wildwochen im Herbst fester Bestandteil der Speisenkarte. Geschätzt wird es vor allem ernäherungswissenschaftlich für seinen hohen Nährstoffanteil sowie seinen geringen Fettanteil. Unbegründet tauchen immer wieder Bedenken und Vorbehalte gegenüber Wildfleisch auf. Hartnäckig hält sich das Gerücht des Eigengeschmacks und der komplizierten Zubereitung.
Wer sich näher mit dem Wildfleisch und der Art des Zubereitens beschäftigt, merkt schnell, dass es ein einfaches ist, ein kulinarisches Wildbretschmankerl nachzukochen. Manchmal ist es ausreichend ein Stück des nachhaltig produzierten Lebensmittel kurz anzubraten und zu genießen.

In Salzburg findet demnächst der Ruperti-Kirtag statt. Wer gerne einmal die hervorragende Qualität und den Geschmack von Wildbret kennenlernen und verkosten möchte, sollte den Stand der Salzburger Jägerschaft am Ruperti-Kirtag besuchen. Details zum Wildbret auch unter sbg-jaegerschaft.at.

Natürlich gibt’s das auch im Ennstal. Raritäten und Köstlichkeiten vom Wild gibt es inbesondere aber auch bei den 51. Ennstaler Wildbretwochen von Freitag, 4. Oktober bis Sonntag, 13. Oktober 2019 im Gasthof „Bärenwirt“ in Aich. Infos unter baerenwirt.com.. Wildtage gibt's auch bei Höflehners "Knapplhof" in Haus-Gumpenberg.

Wander-App aus Schladming für mehr Sicherheit am Berg

Eine der Grundregeln für Wanderer ist es, nicht allein unterwegs zu sein. Die Realität sieht allerdings oft anders aus. 2018 verzeichnete allein die Bergrettung Steiermark 69 Sucheinsätze und leistete dafür 5195 Einsatzstunden.

Aus diesem Grund haben die Schladminger Peter Höflehner und Michael Tritscher mit der App „SummitLynx“ gemeinsam mit der Bergrettung Steiermark ein innovatives und einfach zu bedienendes Notfall-Service entwickelt. Auf mySOS gibt der Wanderer beim Start seiner Tour die geplante Route sowie die wahrscheinliche Rückkehrzeit an und hinterlegt einen Notfallkontakt. Verstreicht die Rückkehrzeit, ohne dass der Wanderer den Service nach Ankunft wieder deaktiviert, wird eine SMS mit einem Link zu den hinterlegten Informationen an den Notfallkontakt gesendet.

Die Informationen helfen den Rettern immens. Das Notfall-Service mySOS ist eine Funktion innerhalb der Wander-App „SummitLynx“, die kostenlos im App-Store und bei Google-Play heruntergeladen werden kann.

Peter Höflehner und Michael Tritscher hoffen, mit mySOS einen kleinen Beitrag zu leisten, eine mögliche Notsituation glimpflich aufzulösen.

Dachstein-Jubiläumswein vom Weingut Peter Masser präsentiert.

Am 21. Juni 1969 fiel mit dem Bau der Dachstein-Seilbahn der Startschuss für die Erfolgsgeschichte am Dachsteingletscher. Nun 50 Jahre später feiert man das Jubiläum der Dachstein-Gletscherbahn. Anlässlich dieses Jubiläums wurde am Donnerstag, den 21. Februar zum ersten Mal der Dachstein-Jubiläumswein vom Weingut Peter Masser (Leutschach) präsentiert.

Weltweit erstmalig wurde ein Wein auf 2.700 m ein ganzes Jahr lang unter den konstant kühlen Bedingungen bei nur 0 Grad in einem Holzfass – gefertigt aus französischer „Vogesen“-Eiche - im Dachstein Eispalast gelagert. Gestern wurde das Fass im Eispalast geöffnet und der edle Tropfen erstmals verkostet. Bei diesem Jubiläumswein vom Weingut Peter Masser handelt es sich um einen Chardonnay von der südsteirischen Monopol-Lage „Schlingelberg“, welcher anlässlich des Jubiläums in Magnum-Flaschen abgefüllt und mit einem eigenen Etikett veredelt wird. „Wir sind stolz, dass wir zum 50-jährigen Jubiläum als Kellermeister für das höchstgelegene Weinfass Österreichs zuständig sein dürfen und freuen uns auch auf die zukünftigen Weine aus dieser einmaligen Art der Reifung!“, so Winzer Peter Masser. „Mineralisch-elegant, sehr aromatisch. Nur noch zu kalt“, lautet das Testurteil der Runde. „Der Wein ist phantastisch! Aufgrund der hervorragenden Qualität des Weines mache ich mir schon Sorgen, wo wir zukünftig die zusätzlichen Weinfässer im Dachstein Eispalast lagern werden.“, schmunzelte Geschäftsführer Georg Bliem.

Genießen und erwerben können die Besucher diese limitierte Edition im Dachstein-Gletscherrestaurant. Im heurigen Jubiläumsjahr warten eine Vielzahl besonderer Veranstaltungen, Ausstellungen zum Thema und einzigartige Erlebnisse auf die Besucher.
Dachstein-Gletscherbahn täglich von 8:30 Uhr bis 16:50 Uhr in Betrieb.
www.derdachstein.at