Besucherrekord am Wilden Berg Mautern

Der Wilde Berg Mautern ist auf Rekordkurs. 80.000 Gäste kamen heuer schon in den Tierpark. Damit wurde der Besucherrekord des Vorjahres bereits jetzt übertroffen.

„2018 ist ein sehr erfolgreiches Jahr für den Wilden Berg. Wir liegen über den Besucherzahlen des Vorjahres. Bis jetzt haben wir um 14 % mehr Besucher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres“, freut sich Wilder Berg-Geschäftsführer Georg Bliem über den Besucherzustrom. Absolutes Highlight war der 15. August 2018 mit 2.142 Besuchern.

„Dank des großen Engagements des 35-köpfigen Teams am Wilden Berg konnte die Rekordbesucherzahl erreicht werden. Die noch kommenden schönen Herbsttage werden dazu beitragen, dieses Ergebnis noch zu verbessern“, so Georg Bliem. Bevor es für den Tierpark in die Winterpause geht, gibt es am 27. und 28. Oktober das traditionelle Kehraus-Wochenende mit Wildspezialitäten. Übrigens: Am Kehraus-Wochenende gibt es 20 % Ermäßigung auf alle Speisen, Getränke und Souvenirartikel. Der Wilde Berg Mautern ist noch bis 28. Oktober von Donnerstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Besucherrekord Wilder Berg (c) Elisabeth Wolkenstein

Familie Rouxel aus Trofaiach wurde als 80.000ster Besucher mit einem Geschenkspaket vom Wilden Berg begrüßt. © Elisabeth Wolkenstein,

 

Tourismus steht vor großen Herausforderungen - 4. Tourismusdialog in Schladming

1TourDialog

Wie können Tourismusbetriebe den Spagat zwischen wachsendem Gästeanspruch an die
Servicequalität und zunehmendem Mangel an qualifizierten Mitarbeitern schaffen?
Dieser Frage gingen Experten im Rahmen des “Tourismusdialogs” nach, den die
Urlaubsregion Schladming-Dachstein heuer zum vierten Mal organisiert hat. Mehr
als 300 Gäste folgten der Einladung in den Congress Schladming. Die Schlagworte
der Zukunft heißen “Touchpoints” und “neues Arbeiten”: Gäste wollen an jedem
Berührungspunkt mit ihrer Urlaubsdestination Qualität erleben, die neue
Generation von Mitarbeitern hingegen erwartet sich eine ausgewogene
Work-Life-Balance.
“Wir müssen es schaffen, auch in einer Zeit der Digitalisierung und der DSGVO unsere Gäste noch zu berühren und zu begeistern”, betont Rita Einöder, Senior Beraterin bei Kohl & Partner Hotel & Tourismus Consulting. “Der Gast von morgen möchte wahrgenommen und wichtig sein. Locker und nett zu sein, genügt nicht mehr. Nur mit Spitzenservice entlang aller Touchpoints der vielzitierten ‘Guest-Journey’ entsteht Qualität durch eine Kombination von Präzision und Beziehungen. Denn Soft-Skills spielen im Tourismus eine sehr große Rolle, und das ist durchaus verständlich, denn Tourismus ist schließlich ein ’Geschäft’ von Mensch zu Mensch.”

Generation Y: Die Arbeit muss zum Leben passen
Um all diese Ansprüche verwirklichen zu können, braucht es natürlich auch in Zukunft gut ausgebildete und motivierte junge Mitarbeiter. Viele Unternehmen befürchten, keinen qualifizierten Nachwuchs mehr zu bekommen, denn die nun auf den Arbeitsmarkt drängende Generation – die sogenannte Handy-Generation – gilt bei Managern und Personalern als verwöhnt und spaßorientiert. Aber wie tickt die Generation Y wirklich? Wie finden Arbeitgeber den Weg zu potenziellen jungen Mitarbeitern und welche Ansprüche stellen sie an ihren Job?

Die Antworten darauf kennt der junge deutsche Autor und Unternehmensberater Philipp Riederle. Der 23-Jährige konstatierte in Schladming: “Wir sind definitiv nicht die Generation Weichei. Wir sind gut ausgebildet, sehr flexibel und haben ein riesiges innovatives Potenzial. Wir wollen gestalten, verändern und mit Vorgesetzten auf Augenhöhe kommunizieren. Die Arbeit muss zum Leben passen, sie muss sinnvoll sein und begeistern.” Unter diesen Voraussetzungen, sagt Riederle, wird sich seine Generation in den Unternehmen voll einbringen – denn: “Die heute 25- bis 30-Jährigen wissen: Ihnen gehört die Zukunft.”

Aicher Herbstkultur 2018

aicher Herbstkultur Bieranstich web Mit dem Aicher Kirtag startet am 8. September die „Aicher Herbst-Kultur“. Gefällig. Unterhaltsam. Vertraut. Liebenswert. Traditionell. Weitblickend. Mutig. Ernsthaft. Gegenwärtig. International. So wird die Aicher Herbstkultur beschrieben. So wird sie seit der Jahrtausendwende in der Gemeinde Aich gepflegt. Ein Beweis dafür, dass auch im ländlichen Gefilde mehr möglich ist, als sich nur auf die Traditionen zu verlassen.

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Ramsau: Rittisberg größter Erlebnisberg

Die erste Flyline der Steiermark und ein neu gestalteter Waldhochseilgarten sind die neuen Attraktionen am Rittisberg in Ramsau am Dachstein. Nicht umsonst wird der „Hausberg“ von Ramsau als „Erlebnis Rittisberg“ bezeichnet. Das umfangreiche Freizeitangebot vor Ort umfasst neben einem gut ausgebauten Netz an Wanderwegen auch zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten wie einen Segwayparcours, Rittisberg-Coaster, Badesee Ramsau Beach, Bogenschießanlage sowie den vor zwei Jahren eröffneten Höhenspielplatz. Anziehungspunkt ist natürlich auch die Rittisberg-Coaster Sommerrodelbahn, der Märchenweg, Auerhahn-Themenweg, der Höhenspielplatz und der Barfußweg und die Vogelvoliere. Auf den Gipfel des Rittisberges kommt man mit der 4er-Sesselbahn. Details zum Rittisberg auch unter www.rittisberg.at

Meistgenutzte Sommerbergbahnen der Steiermark

Planai Sommer (c)Katharina Wassler   2017

Die steirischen Berge sind für Einheimische wie auch Gäste beliebte Ruhepole, Ausflugsziele, Spielplätze auf höherer Ebene sozusagen. Zur Ferien-Halbzeit hat Steiermark Tourismus die Zahlen der steirischen Sommerbergbahnen erhoben, an der Spitze die Planai mit über 200.000 Fahrten, gefolgt vom Dachstein mit fast ebenso vielen Fahrten und dem Schöckl.

„Wanderer, Radler und Naturgenießer finden in der Steiermark ein wahres Paradies. Mit innovativen Projekten wie dem Gipfelbad auf der Riesneralm, dem Natur-Erlebnis-Spielplatz auf der Aflenzer Bürgeralm oder neuen Single Trails werden Anreize für unterschiedliche Zielgruppen geschaffen. Das ist maßgeblich für die Erfolgsgeschichte eines Ganzjahrestourismus in den Bergen, so Erich Neuhold, Geschäftsführer von Steiermark Tourismus. Stolz auf diese Bilanz ist natürlich auch Planai-Bahnen-Geschäftsführer Georg Bliem, liegen seine drei Bahnen doch bei den TOP 5.

Die Planai verzeichnete 206.765 Fahrten in der Sommersaison 2017 (Mai bis Oktober) und steht an vorderster Stelle Das sind knapp mehr als der Dachstein mit 205.109 Fahrten. Mit 147.500 Fahrten ist der Schöckl dritgereihte Bahn. Dann folgen die Turracher Höhe mit 112.748 Fahrten und die Hochwurzen mit 108.239 Fahrten.

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Schladming: 25 Jahre Restaurant Schattleitner

Jubilaeum Restaurant Schattleitner Feier

Konrad und Ulli Schattleitner, stammend aus Mautern im Liesingtal, haben ihre touristische Ausbildung als Koch und Kellner im tirolerischen Wild Schönau erlernt. Vor 25 Jahren zog es sie in die Heimat zurück. Sie kauften in Schladming am Katzenburgweg das von Matthias Bachler errichtete Restaurant von Hanspeter Schmidt und bauten das Restaurant entsprechend um und aus. Seit 20 Jahren führt Konrad Schattleitner das Restaurant selbst, nachdem Schwester Ulli familiär nach Öblarn übersiedelte und dort den Bäckermeister Toni Zettler ehelichte.

Samstag wurde das 25jährige Betriebsjubiläum mit großem Pomp in Anwesenheit von rund 400 Gästen gefeiert. Den musikalischen Auftakt besorgte die Stadtkapelle Schladming unter Vizekapellmeister Michael Schrempf und Moderator Herwig Hofmann mit einem großartigen Konzert. Zahlreiche Ehren- und Festgäste waren aufgerufen, Märsche zu dirigieren. Danach bemühten sich Udo Ladreiter und Peter Strassegger für die musikalische Umrahmung.

Zum Jubiläum rückte auch die Touristikerspitze der Region Schladming-Dachstein mit Mathias Schattleitner und Hansjörg Stocker an. Aus Wildschönau in Tirol kam Konrad und Ulli’s seinerzeitiger Chef - Hotelier Herbert Thaler. Die Grüße und Glückwünsche der Stadtgemeinde überbrachten Vizebürgermeisterin Elisabeth Krammel und Gemeinderätin Astrid Wanke. Für das leibliche Wohl sorgten die befreundeten Spitzenköche Benjamin Steiner und Wolfgang Steiner mit Grillhendel’n, Spanferkel-Schmankerln und Bratwürsteln. Ihnen half Daniel Royer. Um den Durst zu stillen bedienten Nachbarn und Freunde wie Pamela und Günther Troicher, Rudi Aigner und Helmut Hacker von Heli-Wein. Damit jeder rasch zu seiner Bestellung kam, haben sich weiter Freunde und ehemalige Servierkräfte von Klaudia Grassegger über Silvia bis zu den Kindern Mark und Vanessa mit flottem Service bemüht. Silvia Royer koordinierte die Mannschaften, die bis in die frühen Morgenstunden voll engagiert waren. Am Buffet fehlten auch nicht Weizen- und Roggenkrapfen, Rougaln und Kuchen.

Trotz angesagtem Regenwetter hatte auch der „Wettergott“ Einsicht mit dem jubilierenden Wirt und hielt ausgiebige Tropfen zurück. Konrad Schattleitner freute sich über die vielen Besucher, darunter Stammgäste und vor allem die bei ihm einkehrenden Vereine und Institutionen. Ein gelungenes Jubiläumsfest, wie „Conny“ dankbar apostrophiert.

„Gott und die Welt“ Sonderausstellung auf Schloss Trautenfels

Schloss Trautenfels

Die Sonderausstellung „Gott und die Welt. Woran glauben wir“ wird auch heuer auf Schloss Trautenfels präsentiert. Sie widmet sich anlässlich zweier Jahresjubiläen – 500 Jahre Luther’sche Thesen (2017) und 800 Jahre Diözese Graz-Seckau (2018) dem Themenfeld „Glaube und Glauben“.
Die Schau beleuchtet in sieben Themenräume die vielfältigen Aspekte von Glauben, Mythen und Religionen und spannt den Bogen bis in die Gegenwart.

Eine weitere Sonderausstellung beleuchtet „Präsenz und Erscheinung“. In der Ausstellung bringen sich vier Künstlerinnen und Künstler aus der Region Ennstal mit ihren Werken in die Sonderausstellung im Schloss Trautenfels ein. Nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Jahr 2014 sind wieder zeitgenössische Arbeiten von Andreas Müller, Roland Reiter, Patrick Topitschnig und Elisabeth Wildling im Marmorsaal zu sehen, die sich mit Themen der aktuellen Sonderausstellung „Gott und die Welt. Woran glauben wir?“ auseinandersetzen. Der Umgang mit Fragen zur Spiritualität sowie den damit verbundenen Metaebenen des Glaubens und Denkens gestaltet sich dabei – entsprechend den künstlerischen Positionen – offen und anschlussfähig. Der skulpturale Schwerpunkt der präsentierten Werke reflektiert dabei den Ausstellungstitel im Sinne von Anschaulichkeit dessen, was sonst nur für unser inneres Auge sichtbar zu sein scheint.

Die Ausstellungen laufen bis 4. November 2018. Das Schloss Trautenfels ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, bei der Langen Nacht der Museen am Samstag, 6. Oktober 2018 von 18 bis 01 Uhr.

Steiermark führt DAC-Herkunftssystem beim Wein ab heuriger Lese ein

Wein

Bewährter Inhalt, neues Etikett. Um den Absatz von steirischem Wein ordentlich in die Höhe zu treiben, soll noch heuer ein neues Herkunftssystem eingeführt werden. Mit dem DAC-Siegel, das dem Kunden eine gewisse Herkunft sowie hohe Qualitätsstandards garantziert, will man vor allem am internationalen Parkett punkten. Ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte des steirischen Weines.
Der Wert der Weine liege nicht in der Sorte, sondern in der Herkunft, betont Weinbauverbandsobmann Johann Dreisiebner. Deshalb unterteilt man im DAC-System künftig Weststeiermark, Vulkanland und Südsteiermark. Mit der neuer Herkunftsbezeichnung wird man in der Konkurrenz zu anderen nationalen und internationalen Weinbaugebieten unverwechselbar.

Drei Jahre lang hatte man am Steiermark-DAC gefeilt. Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer und Winzer seien dabei einen „einzigartigen demokratischen Weg“ gegangen, zeigte sich Willi Klinger, Geschäftsführrer Österreich Wein Marketing, bei der Präsentation begeistert. Das Gemeinwohl ist vor das betriebliche Einzelinteresse gestellt worden.
DAC steht für „Districtus Austriae Controllatus“, was etwa „kontrollierte österreichische Herkunftsbezeichnung“ bedeutet. Mit dem Begriff werden geprüfte, regionaltypische Qualitätsweine aus Österreich bezeichnet. Den Anfang machte 2003 das Weinviertel. Mit dem Steiermark-DAC haben nun 14 der 17 österreichischen Weinbaugebiete das Herkunftssystem eingeführt.

Für den Konsumenten kommen DAC-Gebietsweine ab dem 1. März 2019 auf den Markt. Orts- und Riedenweine, Letztere, der wertvollste Schatz eines Winzers, ab 1. Mai 2019.
Die Steiermark im Gals – die hohe Qualität der Weine steht beim DAC-System im Vordergrund. DAC-Gebiete in Österreich sind nun das Kamptal, das Kremstal, das Traisental, das Weinviertel, der Wiener Gemischte Satz, der Leithaberg, Neusiedlersee, Rosalia, das Mittelburgenland, der Eisenberg, das Vulkanland Steiermark, die Weststeiermark und die Südsteiermark.