Schladming: Saisonstart mit zwei neuen Seilbahnen


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Bildtext: Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl überzeugte sich von den neuen Sesselbahnen. (v.l.n.r. Planai-GF Georg Bliem, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Bürgermeister Hermann Trinker, Reiteralm-GF Daniel Berchthaller).Bildkennung: © Harald Steiner

Die Schladminger 4-Berge-Skischaukel startete am 24. Dezember mit zwei neuen Sesselbahnen in die Wintersaison 2020/21: Auf der Planai wurde mit der neuen 8er-Lärchkogelbahn die leistungsstärkste Sesselbahn der Steiermark errichtet. Die neue 6er-Sesselbahn Schoberbahn auf der Reiteralm bietet noch mehr Komfort und Qualität für die Gäste und zusätzlich wurde das Skigebiet im östlichen Bereich mit einer breiten und leichten, somit perfekten Familienabfahrt erweitert.

„Mit den beiden Sesselbahnen und der Pisten-Erweiterung auf der Reiteralm setzt die 4-Berge-Skischaukel einmal mehr neue Maßstäbe für ihre Gäste. Diese Investitionen festigen auch unsere Spitzenposition innerhalb der österreichischen Skigebiete. Die Teams auf der Planai und der Reiteralm haben in den vergangenen Wochen hervorragende Arbeit geleistet und sind vorbereitet, um ihren Gästen auch in den kommenden Monaten ein sicheres Urlaubserlebnis zu bieten“, so Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

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Planai-Hochwurzen-Bahnen ziehen positive Zwischenbilanz

1 Planai Saisonstart (c) Johannes Absenger Foto Absenger

Nach den ersten Betriebstagen auf den Bergen Planai, Hochwurzen und Galsterberg zieht Geschäftsführer Georg Bliem eine positive Zwischenbilanz.
„Vielen Dank an unsere Skigäste, die die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen auf unseren Bergen so gut mittragen. Verkehrskonzept und Anstell-Management haben bisher mithilfe von 25 „Stauberatern“ bestens funktioniert. Auch die Akzeptanz der FFP2 Maskenpflicht ist bei den Gästen gegeben. Dennoch wollen wir unsere Konzepte weiter verfeinern und ergreifen daher ab morgen, 30.12. weitere Maßnahmen.“

Größtes Augenmerk wird auf die zur Verfügung stehenden Parkplatz- und Beförderungskapazitäten in der 4-Berge-Skischaukel gelegt. Um Wartezeiten an Kassen und Liftanlagen zu vermeiden, werden bei großem Andrang die Skigäste bestmöglich auf Hauser Kaibling, Planai, Hochwurzen und Reiteralm verteilt. Für jeden Skiberg wurde eine maximale Anzahl an Skigästen definiert.
Dies bedeutet für alle Skigäste, die mit dem Auto anreisen, nur wenige Minuten zusätzliche Fahrzeit und garantiert einen stressfreien Start in den Skitag auf den Schladminger Bergen.

Weiters wurde ab 30.12. die Skischaukel-Verbindung zwischen Hauser Kaibling und Planai aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres geschlossen. Dadurch wird gewährleistet, dass die mögliche Anzahl an Skigästen gemäß unserem Sicherheitskonzept nicht überschritten wird. Andererseits werden größere Menschenansammlungen, die bei der Skischaukel-Schnittstelle im Bereich „Senderbahn“ und „Sonnecklift“ entstehen könnten, von vornherein ausgeschlossen.

 Auf der Planai stehen 100% der Pistenfläche zur Verfügung.
Für einen komfortablen Start in den Skitag wird weiterhin empfohlen das Skiticket bereits vorab im Online-Ticketshop (www.planai.at/skiticket) zu kaufen. Einerseits kann die vorhandene Keycard aufgeladen werden oder die Gäste nützen die Pick-up Funktion zur Ticketabholung an den Kassenautomaten – bei beiden Varianten gelangt man schneller auf den Berg, da man sich ein Anstellen an den Kassen erspart.

Stopp dem Wettrüsten in den Alpen

Eine große Mehrheit der Österreicherinnen undÖsterreich lehnen den weiteren Ausbau von Ski-Infrastruktur in den Alpen ab. „Alpen sind kein Privatbesitz, und auch nicht zur Profitgewinnung da. Das exzessive Wettrüsten in den Alpen muss
aufhören, die Tourismuswirtschaft muss umdenken und stattdessen auf Qualität statt Quantität setzen“, forderte kürzlich die Tourismussprecherin der Grünen, Barbara Neßler, anlässlich einer vom WWF präsentierten Umfrage. Demnach sprechen sich 87 Prozent der Österreicher*innen gegen einen weiteren Ausbau von Ski-Gebieten in bislang unverbauten Bergregionen aus und 64 Prozent sind generell für den Ausbaustopp von Seilbahnen.

Die Bevölkerung, vor allem in Vorarlberg, Tirol und Salzburg hat den Wachstumswahn lange mitgetragen. Mittlerweile leidet sie aber zum Teil unter den Auswüchsen des Tourismus. Einheitliche Chaletdörfer, Verkehrschaos, überteuerte Wohnungspreise, Ballermann in den Alpen – fernab von dem, was einmal Urlaub in den Bergen war. Er hat sich zu einem Gegenpol zur einheimischen Bevölkerung entwickelt und das wird von einem Großteil der Menschen nicht mehr goutiert.

Wenn wir aus der Corona-Krise etwas mitnehmen wollen, dann ist es die Erkenntnis, dass unser Wintertourismus langfristig nur funktionieren wird, wenn die Natur nicht darunter leidet, die
Bevölkerung davon profitiert und Wertschöpfung durch Qualität erzielt wird, die nicht gegen die Natur arbeitet, sondern in Respekt vor ihr.

Planai-Bahnen unterstützen Kampagne „Orange the World“

1 Foto Kaserer

Vom Planai Skygate über das Rathaus bis zum Stadtmuseum - in Schladming wird ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt (v.l.n.r. Planai-Geschäftsführer Georg Bliem, Leiterin Stadtmuseum Astrid Perner, Präsidentin des Clubs Soroptimist Steirisches Ennstal Carola Pertinatsch, Bürgermeister Hermann Trinker)  © Foto Kaserer, Abdruck honorarfrei

Schladming. Im Rahmen der Aktion „Orange the World - Stoppt Gewalt an Frauen und Mädchen“ tragen mehr als 170 Gebäude in ganz Österreich von 25. November bis 10. Dezember 2020 Orange. Diese Kampagne wird von UN Women – der Organisation der Vereinten Nationen für die Gleichstellung und Ermächtigung der Frauen – jährlich während der "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" umgesetzt. Um die Thematik in den öffentlichen Diskurs zu rücken, wird auch dieses Jahr mit der Beleuchtung von 170 öffentlichen Gebäuden in ganz Österreich ein sichtbares – oranges – Zeichen gesetzt.

Heuer sind die Planai-Hochwurzen-Bahnen erstmalig bei der Kampagne mit dabei und unterstützen diese Initiative mit der Beleuchtung des Skygate am weltberühmten Planai-Zielhang. Zusätzlich wird die Seilbahntrasse der Planai 10er Gondel beleuchtet. Auch wieder in Orange erstrahlen werden in Schladming das Stadtmuseum sowie das Rathaus.

Mehr Informationen zur Kampagne gibt es unter: www.unwomen.at

Der steirische Junker ist da

Weinrebe

Der Steirische Junker kam vor mehr als 20 Jahren als jugendlich-fruchtiger Wein auf den Markt. Damit ist er der Vorreiter unter allen österreichischen Jungweinen. Der echte Steirische Junker ist bekannt und beliebt, doppelt Qualitäts-geprüft, garantiert Geschmack und gibt Sicherheit durch die Bekanntheit der Marke. Über 400.000 Flaschen Junker werden heuer von rund 160 Junkerweinbauern produziert.

Traditionell hat der Steirische Junker Mittwoch vor Martini seinen großen Auftakt, welcher für gewöhnlich mit Junkerpräsentationen gefeiert wird. Heuer eröffnen ganz nach dem Motto „Der Junker ist da!“ die Junker-Winzer, die Junker-Wirte und der gut sortierte Handel die Junker-Saison. Aufgrund der derzeit nicht abschätzbaren Veranstaltungssituation wurden die Großveranstaltungen seitens Wein Steiermark für dieses Jahr abgesagt. Der Verkaufsstart fällt auf Freitag, den 23. Oktober 2020.

Planai & Hochwurzen mehrfach ausgezeichnet

1Auszeichnungen für Planai Bahnen (c) Planai Bahnen Das Team der Planai-Hochwurzen-Bahnen freut sich über acht Auszeichnungen. Bildkennung: © Planai-Bahnen

Die erfolgreichen Qualitäts-Checks des internationalen Skiareatests sind in den letzten Jahren zu einem fixen Gradmesser für die Seilbahnwirtschaft im Alpenraum geworden. Bei der Preisverleihung in der Glasbläserei Kisslinger in Rattenberg (Tirol) wurden die Planai-Hochwurzen-Bahnen zum „Aufsteiger des Jahres 2020“ gekürt. Geschäftsführer Dir. Georg Bliem nahm den Award für das „Beste Seilbahn-Management“ entgegen und zeigte sich erfreut: „Diese Auszeichnungen sind eine großartige Bestätigung unseres Angebotes und der hohen Dienstleistungsqualität. Viele Projekte tragen die Handschrift meiner Kollegen und Kolleginnen und dafür ein Danke an das gesamte Team. Herzliche Gratulation auch an unsere Seilbahnkollegen von der Reiteralm und vom Kreischberg, die heute auch ausgezeichnet wurden“. Für das „Beste Marketing“ erhielt Marketingleiter Markus Zeiringer die Prämierung in Gold. Auch das Kassateam wurde für ihre Freundlichkeit mit einem Award belohnt. Außerdem wurden die Planai-Bahnen in den Kategorien „Sicherheitstrophy“ und „Beste Kinderangebote“ geehrt. Als Krönung gab es für die Planai und Hochwurzen das „Internationale Pistengütesiegel“ sowie das „Internationale Rodelbahngütesiegel“ in Gold.

Mathias Schattleitner wird neuer Präsident des Bundesverbandes Österreichischer Tourismusmanager

Nach zwölf erfolgreichen Jahren gibt JosefSchirgi die Führung des Bundesverbandes Österreichischer Tourismusmanager (BÖTM) ab, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Bei der

Generalversammlung des BÖTM, die unter strengen Corona-Richtlinien in der Therme St. Martin in Frauenkirchen stattfand, wurde Mathias Schattleitner, Geschäftsführer der Tourismusregion Schladming
Dachstein, zum neuen Präsidenten gewählt. Die Funktion des ersten Vizepräsidenten übernimmt Andreas Purt von der Tourismus GmbH Mostviertel. Stefan Passrugger, Tourismusdirektor Wagrain-Kleinarl,
wird als zweiter Vizepräsident tätig sein. Weibliche Unterstützung bekommt das Präsidium von Renate Ecker, Zell am See-Kaprun Tourismus, als Finanzreferentin und Lisa Loferer, TVB Bad Gastein, als
Fortbildungsreferentin. Das neue Präsidium wurde auf vier Jahre neu gewählt. Seit 2019 leitet Christian Schirlbauer als Generalsekretär die operativen Angelegenheiten des BÖTM.

Der BÖTM hat mit aktuell 206 Mitgliedern aus ganz Österreich eine breite Basis. Er verbindet die wichtigsten Tourismusregionen aus ganz Österreich. In der Rolle als Destinationsnetzwerks ist der BÖTM eine wichtige Schnittstelle zwischen den Tourismusdestinationen und den offiziellen Stellen in Bund & Land. "Wir wollen voneinander lernen und gemeinsam neue Ideen entwickeln", meint dazu der scheidende Präsident Josef Schirgi."Unsere Devise lautet Kooperation statt Konkurrenz."

Um für die Herausforderungen der kommenden Jahre besser gewappnet zu sein, steht die stärkere Vernetzung unter den Destinationen in
Österreich an oberster Stelle „Die aktuellen Herausforderungen zeigen uns, dass wir alle im selben Boot sitzen. Wir müssen uns stärker vernetzen, um für die kommenden Aufgaben als
Destinationsmanagement-Organisationen (DMOs) gut gerüstet zu sein.“so Mathias Schattleitner, der Präsident des BÖTM Österreich. „Die DMOs brauchen ein offizielles Sprachrohr für die Destinationsfragen in der Tourismuspolitik.“

Skigroßveranstaltungen ohne Publikum?

Kristoffersen 2017 2

Der Weltcup der Kombinierer in Ramsau am Dachstein vom 18. Bis 20. Dezember ist auf Schiene. Am 26. Jänner 2021 geht das Nightrace auf der Planai in Szene – ohne Zuschauer.

Dies wird von den Organisatoren natürlich bedauert. Die Covid-Pandemie schlägt voll durch. Der Ramsauer OK-Chef Luis Stadlober meint zwar für die Ramsauer Veranstaltung, dass man eigene Zuschauerkorridore schaffen könnte, dies aber natürlich eine Kostenfrage sei. Zu beachten ist ja auch, dass coronabedingt genügend Quartiere für die Teams der unterschiedlichen Nationen vorhanden sein müssen. Überlegt wird nach Informationen auch, dass sich alle Beteiligten Coronatests unterziehen müssen. Man ist aber guter Dinge, so Stadlober.

Schladmings-OK-Chef Mag. Hans Grogl hofft, dass der 25. Nachtslalom 2022 wieder normal ausgetragen werden kann. Für das kommende Rennen am 26. Jänner wird es nach aktuellem Stand das große Nightrace ohne Zuschauer vor Ort geben müssen. Das heißt auch, dass es keine Side-Events gibt. Die Startnummernverlosung fällt weg, die Weltcupmeile gibt es nicht. Die coronabedingten Vorschriften sind einfach absolut einzuhalten. Trotz riesigem Mehraufwand und natürlich auch finanziellen Einbußen wird es ein Super-Event werden – dafür sorgen auch die Fernsehübertragungen.

So geht es auch den Veranstaltern im benachbarten Flachau beim traditionellen Damen-Nachtslalom.

Gleich zwei Big-Air-Weltcups gibt es am Kreischberg. Am 8. Jänner sind die Freeskier dran, einen Tag später dann die Snowboarder. Nach derzeitiger Lage finden die Veranstaltungen auch hier ohne Zuschauer statt. Erfreulich ist, dass zumindest beide Finalbewerbe live im Fernsehen übertragen werden.

Schwierig die Situation auch für die Skiflieger am Kulm. OK-Chef Christoph Prüller betont, dass das Skifliegen am Kulm wohl frühestens 2022 zurückkehren wird. Man steht daher zumindest im Kalender. Und er hat recht, eine Skifliegen am Kulm ohne Zuschauer wäre ja emotionslos.